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SG Pforzheim/Eutingen

Sekunden vor dem Ende sorgte Max Lupus für die Pforzheimer Führung. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
Sekunden vor dem Ende sorgte Max Lupus für die Pforzheimer Führung. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
17.02.2019

Handball-Oberliga: Später Ausgleich ärgert die SG Pforzheim/Eutingen

Söflingen. Was für eine dramatische Schlussphase. 20 Sekunden vor dem Ende geht die SG Pforzheim/Eutingen bei der TSG Söflingen mit 23:22 in Führung, nachdem man in der 53. Minute noch 19:22 hinten gelegen hatte. Linksaußen Max Lupus war erfolgreich, nachdem Julian Broschwitz zuvor von einem Gegenspieler umgerissen worden war.

Doch Söflingen reagierte blitzschnell. Zehn Sekunden vor dem Ende wird der Ball in Windeseile nach vorne gespielt, Söflingens Außen wird von Max Lupus gefoult, der dafür eine Zwei-Minuten-Strafe erhält. Den fälligen Siebenmeter-Strafwurf verwandelt Andreas Schaaf zwei Sekunden vor Schluss zum 23:23 in einer packenden Spitzenpartie der Handball-Oberliga Baden-Württemberg.

SG-Trainer Alexander Lipps war gestern Abend mit der Deckungsarbeit seiner Mannschaft zufrieden. Im Angriffsspiel hingegen sah er einige Mängel. Die Gäste lagen auf dem Ulmer Kuhberg lange hinten und kämpften sich erst gegen Ende der zweiten Halbzeit heran. In dieser Phase war es vor allem Ex-Bundesligaprofi Felix Lobedank mit seiner Routine und Cleverness, der in brenzligen Aktionen die Übersicht behielt und sein Team führte.

„Wir müssen mit diesem Punkt zufrieden sein, denn es sah lange nicht danach aus“, war Alexander Lipps trotz des unglücklichen Endes einverstanden mit dem Ergebnis und fügte hinzu: „In Söflingen haben schon etliche Mannschaften Punkte gelassen.“

SG Pforzheim/Eutingen: Matijevic, Studentkowski – Lobedank 2, Hohnerlein 3, Wohlfarth, Seifried 3, Melcher, Mönch 2, Hufnagel 1, Broschwitz 4/1, M. Lupus 3/1, P. Lupus, Kusch 5