760_0900_95367_Mile_Matijevic_1.jpg
Schwer unter Druck geriet die SG-Abwehr mit Mile Matijevic im Hinspiel gegen Blaustein. Im Rückspiel wollte sich das Pforzheim Team im Rückspiel beim Tabellenführer besser verkaufen. Foto: PZ-Archiv/Becker

Handball-Oberliga: Weichenstellung für die SG Pforzheim/Eutingen im Spitzenspiel

Pforzheim. Das Spitzenspiel in der Handball-Oberliga der Männer steigt am Samstag zwischen Tabellenführer TSV Blaustein und dem Tabellendritten SG Pforzheim/Eutingen.

Für den Tabellenführer aus dem Alb-Donau-Kreis wäre ein Sieg ein ganz großer Schritt in Richtung Aufstiegsspiele zur 3. Liga, für die Mannen von Alexander Lipps wäre ein erfolgreiches Abschneiden wichtig, um das Heft des Handelns im Rennen um einen der beiden Relegationsplätze weiter in den eigenen Händen zu halten.

„Wir fahren nicht als Favorit nach Blaustein“, schiebt Alexander Lipps den Druck des Siegenmüssens dem Gastgeber zu. Die Mannen vom Osten der Alb dominierten zudem das Hinspiel in der Bertha-Benz-Halle.

Es mag überraschen, dass die Blausteiner, die vergangene Runde als Tabellenzwölfter dem Abstieg gerade so entkamen, jetzt ganz oben stehen. Lipps überrascht dies weniger, denn es handele sich „um eine stabile Mannschaft, die auf Niederlagen mit guten Ergebnissen reagiert hat“. Mit Spielertrainer Jan-Marco Behr, dem variabel einsetzbaren Rapp und dem schnellen Jannik Staiger auf der linken Außenbahn ragen drei Akteure aus der Mannschaft heraus.

Potenzial trotz Nackenschlägen

Und dennoch wollen die Eutinger in der Lixsporthalle in Blaustein nicht leer ausgehen. Die furiose zweite Spielhälfte gegen den TV Bittenfeld II macht Mut, zeigt auf, welches Potenzial trotz vieler Nackenschläge in der SG-Mannschaft steckt. Darüber hinaus können die Pforzheimer auf die weitaus größere Erfahrung in entscheidenden Spielen setzen, selbst wenn Lipps auch diesmal wieder Youngster aus dem Talentstall ins Feuer schickt. Er kann auch auf Jan Strehlau, der seine Sperre abgesessen hat und wieder gesund ist, zurückgreifen.