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Flugeinlage: Jan Strehlau kehrt bei der SG Pforzheim/Eutingen nach seiner Fußverletzung zurück.  Foto: PZ-Archiv/Hennrich 

Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen will Serie weiter ausbauen

Pforzheim. Mit dem Sieg in Schwäbisch Gmünd hat die SG Pforzheim/Eutingen ihre Erfolgsserie in der Handball-Oberliga auf fünf Spiele ohne Niederlagen mit 8:2-Punkten verlängert. Dadurch haben sich die Eutinger den zweiten Tabellenplatz gesichert. Diese Platzierung würde im Endklassement den Aufstieg in die 3. Liga bedeuten.

Der sofortige Wiederaufstieg ist bei der SG zwar nach wie vor kein Muss. Aber durch eine Neuausrichtung der 2. Bundesliga nach der Saison 2018/2019 muss künftig selbst der Oberligameister Aufstiegsspiele zur 3. Liga bestreiten. Schon deshalb würde es sich empfehlen, die Chance schon in dieser Spielrunde beim Schopfe zu packen.

Mit einem Heimsieg gegen den TSV Blaustein haben die Pforzheimer am Samstag (20 Uhr/Bertha-Benz-Halle) die Chance, die Serie auszubauen und Platz zwei zu untermauern. Dass dies aber gegen den mit 13:19 Punkten auf Tabellenplatz elf und damit am Rande der heißen Zone platzierten Gegner kein Selbstläufer wird, weiß man bei der SG aus der Vorrunde. Dort hatte man beim 29:25-Erfolg in Blaustein harten Widerstand zu brechen. Ähnlich erging es der Mannschaft von Alexander Lipps zuletzt in Schwäbisch Gmünd, wo Sandro Münch mit zehn Treffern nach der Pause den Vergleich fast im Alleingang entschied. Dieser Auftritt dürfte die Brust des sprung- und wurfgewaltigen Halblinken breiter gemacht haben. Daneben waren es mit Julian Broschwitz und Max Lupus weitere Youngster, die Verantwortung übernahmen.

Am Samstag kann Alexander Lipps voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Jan Strehlau, der zuletzt mit einer Fußverletzung passen musste, ist wieder dabei und auch Dominik Seganfreddo will trotz seiner Knieprobleme auf die Zähne beißen. Um ihn zu entlasten, werden die Eutinger wohl erneut Tim Kusch aus der A-Jugend im Kader haben.