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Die SG-Deckung mit Ingo Catak (links) und Tom Schlögl (rechts) wird vor Keeper Mile Matijevic in Teningen voll gefordert werden. , Foto: PZ-Archiv
Die SG-Deckung mit Ingo Catak (links) und Tom Schlögl (rechts) wird vor Keeper Mile Matijevic in Teningen voll gefordert werden. , Foto: PZ-Archiv
13.09.2018

Handball: SG Pforzheim-Eutingen – Einstieg mit einem Hammerspiel

Pforzheim. „Meine Spieler sind nach der langen Vorbereitungsphase heiß, endlich in die Meisterschaftsrunde einzusteigen“, sagte Alexander Lipps, der Trainer der SG Pforzheim/Eutingen, am vergangenen Samstag beim letzten Test seines Teams gegen den HC Neuenbürg.

Wegen des Rückzugs des TV 1893 Neuhausen aus der BW-Oberliga musste sich die SG im Gegensatz zur Konkurrenz noch einmal mit einem Trainingsspiel begnügen.

Am morgigen Samstag geht es nun endlich los: Und das gleich mit einem Hammerspiel beim Drittliga-Absteiger SG Köndringen/Teningen und zudem in der berüchtigten Atmosphäre der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen. Bei den seit Jahrzehnten in 2. und 3. Bundesliga auflaufenden Breisgauern setzt man weiterhin mit dem für überraschende taktische Maßnahmen bekannten Dänen-Coach Ole Andersen alles daran, auf Anhieb in die 3. Bundesliga zurückzukehren. Mit den Torhütern Sebastian Kicki, der aus der polnischen Liga kommt, und Eimantas Mikoncionis (TB Kenzingen), sowie dem tschechischen Rückraumspieler Jozef Hantak hat man sich wieder international verstärkt. Hinzu kam von der SG Muggensturm/Kuppenheim Jan-Philipp Valda, sowie vier Jungs aus der eigenen Jugend. Mit diesen Neuen will Andersen vor allem das Spiel nach vorn schneller machen. Am ersten Spieltag beim TSV Weinsberg hat es noch nicht geklappt. Weil Hantak mit dem Schlusspfiff einen Siebenmeter versemmelte, blieben die Zähler nach einer 28:29-Niederlage in Weinsberg.

Für die Eutinger macht diese Niederlage den Rundeneinstieg wahrlich nicht einfacher. Im Spiel Nummer eins nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Sandro Münch, Dominik Seganfreddo und Rico Petruzzi, hat man mit Felix Lobedank zwar einen Leitwolf mit langer Erfahrung aus der Bundesliga verpflichtet, ist aber ansonsten mit Eigengewächsen wie Tim Kusch, Nik Wittke und Marius Seifried der Philosophie des Jugendstils treu geblieben.

Dass das Team gut vorbereitet und fit ist, hat es am vergangenen Samstag bewiesen, wobei der Druck in Teningen aber eine Nummer größer als zuletzt sein dürfte. Aus einem breiten Kader kann Alexander Lipps (fast) aus dem Vollen schöpfen, offen ist lediglich ob Jan Strehlau, der zuletzt mit einer Zerrung pausieren musste, wieder fit wird.