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13.09.2018

Handball in der 3. Bundesliga: TG 88 startet mit Heimspiel gegen Ketsch

Pforzheim. Nach einem Jahr in der Oberliga darf sich der Anhang der TG 88 Pforzheim wieder auf Handball in der 3. Bundesliga freuen. Am Samstag um 17.30 Uhr geht eine Runde, die nicht einfach werden wird, gegen die Perspektivmannschaft der TSG Ketsch am gewohnten Spielort in der Fritz-Erler-Halle los.

Ketsch ist sicher kein Gegner der leichten Sorte, aber solche sind bei einem wirklich starken 12er-Feld in dieser Runde auch kaum zu finden.

Um nicht wieder in die Bredouille zu kommen, fließt bei den Pforzheimerinnen seit Juli unter der Regie von Trainer Matthias Schickle der Schweiß. Mit den ligaerfahrenen Desiree Kosinac und Susanne Dohe sowie den hungrigen Nachwuchsspielerinnen Nina Treml, Anna Hauk (fällt am Samstag wegen einer Sommergrippe aus) und Theresa Maier hat man sich gut verstärkt. Mit Anika Henschel, Stefanie Kurstak sowie Dina Bergame-Versakova kann Matthias Schickle weiterhin auf seinen Paraderückraum setzen.

„Ketsch spielt eine offene, eklige Deckung und lässt den Ball vorne schnell laufen“, weiß Schickle über den Gegner am Samstag zu berichten. Seine Mannschaft müsse daher gleich im ersten Spiel voll da sein. „Das ist gleich zu Beginn eine gute Standortbestimmung für uns“, so der Pforzheimer Coach, der mit seinem Team in dieser Runde als Aufsteiger klar nur den Klassenerhalt anvisiert.

Mit der Vorbereitung seiner Mädels war Schickle zufrieden. Die Mannschaft sei homogen, es passe alles gut zusammen. Doch erst jetzt in den Drucksituationen im Ligaspielbetrieb würde man den wahren Charakter der Mannschaft kennenlernen. Da hat der TG-88-Coach aber keine Bedenken. „Wir haben uns in der Breite auch qualitativ verstärkt und können somit auch mal Ausfälle verkraften. „Die Chemie in der Mannschaft stimmt, es kann endlich losgehen.“