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Sven Wiegmann ist der neue Trainer des HC Neuenbürg. Foto: Biesinger
Sven Wiegmann ist der neue Trainer des HC Neuenbürg. Foto: Biesinger
Mit seiner Schnelligkeit soll HCN-Neuzugang Steven Heintz (am Ball) dem Gegner Probleme bereiten. Foto: Müller, PZ-Archiv
Mit seiner Schnelligkeit soll HCN-Neuzugang Steven Heintz (am Ball) dem Gegner Probleme bereiten. Foto: Müller, PZ-Archiv
16.07.2015

Handball-Badenliga: HC Neuenbürg will weitere Zittersaison vermeiden

Bei den Handballern des Badenligisten HC Neuenbürg fließt derzeit kräftig der Schweiß. Seit rund vier Wochen befinden sich die Enztäler in der harten Vorbereitungsphase. Am 19. September startet für die ambitionierte Truppe die neue Saison. Um ein weiteres Jahr im Abstiegskampf zu vermeiden, hat der Verein einen neuen sportlichen Leiter auf den Buchberg geholt.

Sven Wiegmann soll das Team wieder in ruhiges Wasser führen. Besonders der Teamgedanke steht bei dem 51-Jährigen, der zuvor die SG Hirsau/Calw trainiert hat, an oberster Stelle.

Drei- bis viermaliges wöchentliches Training, dazu eine ganze Reihe von Testspielen sollen die Spieler auf ein gutes körperliches Level bringen. Höhepunkt der zwölfwöchigen Vorbereitung dürfte erneut die Teilnahme am „Sparkassen-Cup“ des TSV Altensteig Anfang August sein, wo der HCN auf Erst- und Zweitbundesligisten treffen wird. Unter anderem werden in Altensteig der HBW Balingen/Weilstetten und der Bundesliga-Aufsteiger TVB 1898 Stuttgart auflaufen.

Ein Schwerpunkt in der Vorbereitung wird die Abwehrarbeit sein. Der HC Neuenbürg gehörte in der Vergangenheit stets zu den Teams mit den meisten Gegentreffern. Dementsprechend will Sven Wiegmann in den kommenden Trainingseinheiten die Abwehr stärken. Aber auch im Angriff muss noch einiges verbessert werden. Das oft zu statische Auftreten der Buchberg-Truppe soll durch mehr Beweglichkeit der Vergangenheit angehören.

Nicht nur die Position des sportlichen Leiters wurde in der Sommerpause neu besetzt, auch einige Spieler sind dazugestoßen. „Wir haben einen guten Kader beisammen“, so der neue Coach mit Blick auf die vier Neuzugänge. Zwei hochkarätige Spieler kommen von der TGS Pforzheim. Arthur Pietrucha (28) soll im halblinken Rückraum und auf der Mittelposition für die notwendigen Tore sorgen. Dazu kommt mit Steven Heintz (23) ein Spieler, der besonders mit seiner Schnelligkeit dem Gegner ordentlich Probleme bereiten kann. Auch von Rechtsaußen Matthias Häfele, der von einem mehrjährigen beruflichen Aufenthalt aus München zurückkehrt, erhofft man sich beim HCN einiges. Zuletzt ruhen die Hoffnungen auch auf dem 21-jährigen Talent Justin Strobel, der in der vergangenen Saison noch das Trikot der SG Hirsau/Calw trug. Die Gebrüder Fabian und Tobias Broschwitz sowie Maxim Cahn gehören nicht mehr zum Kader des HCN.

Sven Wiegmann will mit seinem Team so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. HCN-Vorsitzender Rainer Sorg geht noch einen Schritt weiter: Er spekuliert auf einen einstelligen Tabellenplatz.