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Grund zum Jubeln hatten die TGS-Fans: Ihr Team gewann das Handball-Derby gegen die SG Pforzheim/Eutingen. © Ripberger
Mit 29:26 gewann die TGS Pforzheim das Handball-Derby in der Oberliga gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Doch gegen den Tabellenersten konnte die SG lange mithalten. Das Aufbäumen in der zweiten Halbzeit wurde aber nicht belohnt. © Weiß
Florian Taafel von der TGS Pforzheim, Torschütze zum 1:1, musste gleich zum Spielbeginn erleben, dass in einem Oberliga-Handballderby etwas robuster hingelangt wird. Bis zur Halbzeit konnte die SG Pforzheim/Eutingen gut mithalten. © Ripberger
12.01.2013

Handball-Derby: SG bäumt sich auf, aber TGS siegt 29:26

Viel hat nicht gefehlt. Mit 29:26 konnte die TGS Pforzheim in eigener Halle zwar das Handballderby gegen die SG Pforzheim/Eutingen gewinnen, aber gegen den Oberliga-Spitzenreiter hatte sich die gegen den Abstieg kämpfende SG eindrucksvoll zur Wehr gesetzt. Das heizte natürlich die Derbystimmung in der Halle noch mehr an.

Bildergalerie: Packendes Handball-Derby: TGS besiegt SG mit 29:26

Das Pforzheimer Handball-Spitzentreffen war von Beginn an geprägt von packenden Zweikämpfen. Die Favoritenrollen waren klar verteilt und zur Halbzeit führte die TGS Pforzheim mit 16:13 - nachdem die SG in der ersten Viertelstunde gut mitgehalten hatte. Bastian Langenfeld war der treffsichere Garant für ein anfängliches Spiel auf Augenhöhe. Auf der anderen Seite war Nils Brandt der überragende Mann. Er trug auch dazu bei, dass die TGS in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit dann immer mehr Druck aufbauen und bis auf drei Punkte davonziehen konnte. Insgesamt erzielte Brandt zwölf Treffer.

Die rund 700 Zuschauer erlebten eine erste Halbzeit mit vielen starken kämpferischen Momenten und einem phasenweise sehr robusten Spiel. Punkte verschenken wollte hier niemand. Auch als die TGS in der zweiten Hälfte mit sechs Punkten Vorsprung davongezogen war, gab sich die SG nicht auf - und kämpfte sich noch einmal heren. Das Aufbäumen wurde zwar nicht belohnt. Doch die 26:29-Niederlage bewies, dass die SG besser spielen kann, als es der Tabellenstand ausdrückt.

Bei der TGS kann man sich dagegen über die Siegerpunkte und den 16. Sieg im 16. Spiel freuen. So bleiben die Pforzheimer an der Oberliga-Spitze und können weiter von der Meisterschaft und vom Aufstieg träumen. TGS-Handball-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel jedenfalls verriet nach dem Spiel: "Wir planen nur eingleisig!" Gemeint war die 3. Liga, in die die TGS aufsteigen möchte.