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TGS Pforzheim

Revanche für die ärgerliche Hinspielniederlage gegen Fürstenfeldbruck will Davor Sruk mit der TGS Pforzheim am Samstag im Heimspiel nehmen.
Revanche für die ärgerliche Hinspielniederlage gegen Fürstenfeldbruck will Davor Sruk mit der TGS Pforzheim am Samstag im Heimspiel nehmen. © Hennrich
01.03.2018

Handball-Drittligist TGS Pforzheim empfängt Mannschaft der Stunde

Nach einem Monat Heimspielpause bestreitet die TGS Pforzheim am morgigen Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 19.00 Uhr gegen TuS Fürstenfeldbruck wieder einmal eine Partie in der heimischen Bertha-Benz-Halle. Und auf die Mannschaft von Trainer Andrej Klimovets wartet eine recht schwere Aufgabe. Denn mit den „Brucker Panthers“ kommt die Mannschaft der Stunde in der 3. Handball-Bundesliga Süd.

Nach 17:3-Punkten in Serie und nur noch drei Zähler Rückstand zur Tabellenspitze dürfen die vor den Toren München beheimateten Bajuwaren jetzt sogar schon auf das Geschehen ganz vorne schielen. Das macht die ohnehin schwierige Aufgabe der TGS fast noch happiger.
In der Vorrunde haben die Pforzheimer bei den heimstarken Bayern eine unglückliche und somit auch unverdiente 32:33-Niederlage hinnehmen müssen, denn nachdem Maris Versakovs eine Sekunde vor dem Spielende den 32:32-Ausgleich besorgt hatte, führte – anlog der Begegnung der Deutschen Handball-National- mannschaft bei der EM im Spiel mit Slowenien – das Verhindern des Anspiels zu einer Disqualifikation von Davor Sruk und einen Siebenmeter, denn die „Brucker“ mit dem Schlusspfiff zum Siegtreffer verwandelten.
Vom Hinspiel im Oktober kennen die Pforzheimer auch die, von den Bayern fast über die gesamte Spielstunde hinweg praktizierte aggressive 3:3-Deckung des Gegners. Dass diese Deckungsart dafür am Kreis Freiräume bietet, wird die TGS, die mit Michal Wysokinski und Davor Sruk zwei starke Kreisläufer in den Reihen hat, ihrerseits zu nutzen versuchen.
Die zweiwöchige Spielpause hat die Klimovets-Truppe zur dringend erforderlichen Regeneration genutzt. Für Florian Taafel hat die Pause freilich nicht ausgereicht, da mittlerweile zu der Sehnenverletzung an der Ferse auch noch ein Muskelfaserriss im Brustbereich hinzukam – die fast ständige Belastung über die Leistungsgrenze seit Beginn dieser Saison fordert eben Tribut.
Aber auch ohne ihren Spielmacher und Torjäger wollen die Nordstädter am morgigen Samstag Flagge zeigen. Der überraschende Auswärtscoup in Nußloch hat der Mannschaft nicht nur Selbstvertrauen vermittelt, sondern das Team noch weiter zusammengeschweißt. Auch gegen Balingen/Weilstetten II hat man ohne den Kapitän in der ersten Spielhälfte überzeugt. Erst als nach dem Wechsel die Abstimmung fehlte, wurde die Niederlage deutlich. Daran hat Andrej Klimovets mit der Mannschaft gearbeitet.