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© Becker/PZ-Archiv
08.12.2016

Handball-Drittligist TGS Pforzheim vor schwerer Auswärtshürde

Die TGS Pforzheim hat sich mit dem 35:19 gegen den unerfahrenen SV Zweibrücken wieder in der Spitzengruppe der 3. Handball-Liga eingebracht. Dies ist erst recht bemerkenswert, da die Wartberger gleich vier Akteure aus der Stammsieben ersetzen mussten.

Am Samstag muss sich die TGS auf einen Gegner ganz anderen Kalibers einstellen: Dann treten die Pforzheimer bei der TSG Hassloch an. Die Traditionsmannschaft aus der Pfalz stellt die wohl körperlich stärkste Crew der Liga und vor allem einen Rückraum mit Gardemaß und beachtlichen Kampfgewichten. An Erfahrung mangelt es der Multi-Kulti-Truppe nicht, hinzu kommt eine Unterstützung von den Rängen, die allenfalls mit dem Fürstenfeldbrucker Hexenkessel zu vergleichen ist.

Unter diesen Prämissen wäre es wichtig, könnte die TGS auf alle zuletzt fehlenden Akteure zurückgreifen. Daran ist aber nicht zu denken: Als sicher gilt nur, dass Daniel Sdunek nach überwundener Erkrankung wieder dabei ist.

Ob Torjäger Martin Kienzle aufläuft, entscheidet sich erst am Spieltag. Nicht mehr zur Verfügung stehen werden in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit Michal Wysokinski, den wieder eine Bauchmuskelzerrung plagt, sowie Hagen Körner, dessen Achillessehnenreizung nicht abheilen will. Umso mehr muss die TGS hoffen, dass sich Filip Prsa im Angriff erneut aggressiv und erfolgreich präsentiert, und dass im Abwehrblock Davor Sruk sowie Nils Boschen wieder ihren Mann stehen.