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Auch von hart zupackenden Gegenspielerinnen ließen sich Justine Stindl (links) und ihre Pforzheimer Mitspielerinnen nicht aufhalten. Foto: Ripberger
Auch von hart zupackenden Gegenspielerinnen ließen sich Justine Stindl (links) und ihre Pforzheimer Mitspielerinnen nicht aufhalten. Foto: Ripberger
01.10.2017

Handball-Frauen der TG 88 Pforzheim schlagen HSG St. Leon/Reilingen mit 30:22

Pforzheim. Mit einem letztlich souveränen 30:22 (12:11)-Erfolg gegen Tabellenführer HSG St. Leon/ Reilingen ist den Handballerinnen der TG 88 Pforzheim eine tolle Heimpremiere in der Oberliga geglückt.

Angeführt von der erneut starken Annika Henschel (zehn Tore) hatte das Team in Halbzeit eins noch etwas Mühe, um ins Spiel zu kommen, setzte sich aber nach der Pause innerhalb von acht Minuten von 12:11 auf 19:12 vorentscheidend ab.

Dabei mussten die Gastgeberinnen ohne ihre erkrankte Spielmacherin Stefanie Kurstak antreten. Dina Versakova und Justine Stindl übernahmen den Job in der Angriffsmitte. In der Abwehr wurde ab Mitte der ersten Halbzeit Anika Henschel vermisst – der drohte zu diesem Zeitpunkt nach zwei Zeitstrafen die Disqualifikation. „Da hat dann manchmal ein bisschen die Zuordnung gefehlt“, berichtet TG-Coach Matthias Schickle, der aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden war.

Auf ihre Torhüterinnen konnten sich die Pforzheimerinnen verlassen. Jasmin Scheid spielte stark, ihre Kollegin Aydin Bertsch glänzte zweimal als Siebenmeterkillerin. „Die haben einen guten Job gemacht“, gibt es ein Lob vom Trainer. Viel Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, bleibt aber nicht. Bereits am Dienstag steht das nächste Heimspiel an. Dann ist um 16.30 Uhr mit der HSG Strohgäu die nächste Mannschaft aus der Spitzegtruppe zu Gast in der Fritz-Erler-Halle.