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Nimmt das gegnerische Tor ins Visier: Adrian Enders von der TGS Pforzheim setzt sich durch gegen die Ispringer Dennis Kehm (rechts) und Pascal Stoll.   Becker
Nimmt das gegnerische Tor ins Visier: Adrian Enders von der TGS Pforzheim setzt sich durch gegen die Ispringer Dennis Kehm (rechts) und Pascal Stoll. Becker
15.02.2016

Handball-Landesliga: TGS Pforzheim II lässt Ispringen im Derby keine Chance

In der Handball-Landesliga hat sich die TGS Pforzheim II im Lokalderby gegen den TV Ispringen mit 29:20 (13:10) Toren recht eindeutig für die in der Vorrunde bezogene 18:34-Klatsche revanchiert. Damit setzten die Turngesellen ihre Aufholjagd und den Kampf um einen Platz in der neuen Verbandsliga fort. In der ersten Viertelstunde des Vergleichs hatte Ispringen, das erstmals in dieser Saison wieder auf den bisher im Auslandspraktikum weilenden Axel Müller zurückgreifen konnte, fast ständig vorne gelegen, ehe die Gastgeber vom Wartberg bis zum 13:10-Pausenstand dann doch das Heft und die Führung übernahmen. Nach dem besseren Start in die zweite Spielhälfte war schon beim 20:13-Zwischenstand in der 40. Minute klar, dass die Zähler diesmal in der Pforzheimer Nordstadt bleiben.

Mit den Gebrüdern Rost, die in Ispringen ihr Handball-ABC erlernten, Adrian Enders und Fabian Dykta zeichneten vor allem Akteure aus dem Drittliga-Kader für den Erfolg der Turngesellen in der Bertha-Benz-Sporthalle verantwortlich.

TGS Pforzheim II: Ludwig – Stuhlert 1, Fl. Rost 6/1, Hermann, Fischer, Hufnagel, Blum 2, J. Rost 6, Klimovets 1, Bujotzek 1, Enders 4, Klaus 2, Dykta 6/2.

TV Ispringen: Vogt, Bergler – Stoll 3/2, J. Schneider 2, Müller 1, Kehn 6, A. Schneider, Reich 1, Apelt 2/2, Bogner 2, Morlock 1, S. Kunz, Härter 2

TV Büchenau – HSG TB/TG 88 Pforzheim 27:17 (10:5). Nach dem vor allem im Angriff indiskutablen Leistung in Büchenau muss man sich beim Aufsteiger HSG so langsam Gedanken über eine zweite Runde in der Landesliga machen. Vier der fünf Treffer des ersten Durchgangs hatten die Schützlinge von Patrick Hammer bereits in den ersten zwölf Minuten der Partie markiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Pforzheimer beim 4:4-Zwischenstand dank einer starken Abwehr auch noch dabei. Dann dauerte es aber eine geschlagene Viertelstunde, ehe Kevin Köhl mittels Siebenmeter noch einmal erfolgreich war.

Auch die Pausenansprache vermochte die HSG-ler offenbar nicht aufzurütteln. Ohne selbst zu glänzen bestimmte Büchenau das Geschehen weiter und baute den Vorsprung bis zum 27:17-Abpfiff Treffer um Treffer aus.

HSG Pforzheim: Krettek, Jaizay, Müller- Deeß 4, Heidecker, Hörner 4, Schröder 1, Celik, Lotterer 1, Schlebrowski, Schwarz 1, Rupf, Köhl 5/4, Burkart 1