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Tore von Manuel Mönch kann die SG Pforzheim/Eutingen dringend gebrauchen. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
Tore von Manuel Mönch kann die SG Pforzheim/Eutingen dringend gebrauchen. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
14.09.2017

Handball-Oberliga: SG Pforzheim/Eutingen unter Druck

Pforzheim. Dass die Handball-Oberliga Baden-Württemberg kein Selbstläufer wird, war der SG Pforzheim/Eutingen bewusst. Dennoch war der Rundeneinstand mit der eindeutigen Niederlage beim TV Willstätt für Trainer Alexander Lipps und seine Mannen doch sehr ernüchternd.

Der Spielverlust im Hanauerland setzt die Eutinger bei der Saisonheimpremiere gegen den TSB Schwäbisch Gmünd gleich wieder unter Zugzwang. Aber das ist der Gegner aus dem Ostzipfel des Bundeslandes, der den Rundenauftakt mit einer Heimniederlage gegen Aufsteiger Neckarsulm ebenfalls in den Sand gesetzt hat, auch.

Da man hüben wie drüben einen Fehlstart vermeiden will, wird man sich am Samstagabend in der Bertha-Benz-Halle, Anpfiff 20 Uhr, wohl auf ein Kampfspiel auf Augenhöhe einstellen dürfen.

Bei der Partie in Willstätt hat Alexander Lipps Schwächen in beiden Mannschaftsteilen registriert. „Wir werden aufmerksamer verteidigen müssen und dürfen vorne mit unseren Chancen nicht so naiv umgehen als zuletzt“. Dass man in der Ortenau ganz ohne Zeitstrafen weggekommen ist, mag aus Sicht der Fairness erfreulich sein, lässt freilich aber vermuten, dass hinsichtlich der Aggressivität im Deckungsspiel noch Potenzial vorhanden ist.

Im Angriff hat gegen Willstätt nur Michael Hohnerlein voll überzeugt, der mit vier Treffern vom Kreis eine 100-prozentige Ausbeute hatte. Steigerungspotenzial in dieser Hinsicht gibt es für Dominik Seganfreddo, der sich aber wieder mit Knieproblemen herumschlägt und daher nicht topfit ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Manuel Mönch, der in Willstätt nach einer Handoperation noch passen musste, am Samstag wieder mit von der Partie sein. Dafür steht hinter dem Einsatz des neuen Kapitäns Ingo Catak, der unter der Woche erkrankt das Bett hüten musste, noch ein Fragezeichen.

Beim Saisonauftakt vergangene Woche fiel bei Schwäbisch Gmünd vor allem Sven Petersen als achtfacher Torschütze auf. Dieser ist Alexander Lipps aus den Spielen gegen die Bittenfelder Bundesliga-A-Jugend nicht unbekannt.