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Beim Zittersieg der TG 88 über den SV Allensbach II (gelbe Trikots) war die fünffache Torschützin Justine Stindl beste Pforzheimer Werferin.   Hennrich
Beim Zittersieg der TG 88 über den SV Allensbach II (gelbe Trikots) war die fünffache Torschützin Justine Stindl beste Pforzheimer Werferin. Hennrich
29.10.2017

Handball-Oberliga: TG 88 Pforzheim sorgt für unnötige Spannung

Erneut haben die Oberliga-Handballerinnen der TG 88 Pforzheim ein Heimspiel knapp für sich entschieden. Gegen den Vorletzten SV Allensbach II setzte sich das Team von Trainer Matthias Schickle am Samstag mit 21:20 (10:10) durch.

Der Drittliga-Absteiger verbuchte damit den vierten Erfolg hintereinander. Unter anderem hatte Pforzheim vor zwei Wochen in der Fritz-Erler-Halle den TSV Wolfschlugen mit 29:28 besiegt. Hinter dem TSV Bönnigheim (14:2 Punkte) und der HSG Mannheim (12:2) belegt die TG 88 (12:4) derzeit Platz drei.

Im jüngsten Heimspiel lag Pforzheim meistens vorne, allerdings nie mit mehr als zwei Toren. „Der Sieg war einfach glücklich“, sagte Trainer Schickle. Während er mit Jasmin Scheid im Tor („bockstarke Leistung“) und auch mit der Abwehrleistung sehr zufrieden war, haderte Schickle mit dem Angriff. Kritisch wurde es, als der Gegner ein 11:13 in ein 16:13 verwandelte. Den Drei-Tore-Rückstand, der in der 39. Minute zu verzeichnen war, merzte Pforzheim aus: Nach gut 43 Minuten hieß es 16:16. Doch erst in der 47. Minute, als Anika Henschel per Siebenmeter zum 18:17 traf, lag die TG 88 wieder vorn. In der Schlussminute erzielte die fünffache Torschützin Justine Stindl den entscheidenden Treffer.

TG 88 Pforzheim: Scheid, Bertsch – Bergmane-Versakova 3, Stindl 5/1, Müller 4, Henschel 4/2, Kurstak 2, Miltner 2, Steegmüller 1, Szabo 1, Maschek 1. Steinhauser, Robben, Scheuerlein,