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Wieder mit von der Partie könnte beim HC Neuenbürg Felix Kracht (rechts) sein. Foto: PZ-Archiv/J. Müller
Wieder mit von der Partie könnte beim HC Neuenbürg Felix Kracht (rechts) sein. Foto: PZ-Archiv/J. Müller
18.01.2018

Handball-Spitzenspiele in der Badenliga am Wochenende

Pforzheim. Mit dem souveränen Tabellenführer HC Neuenbürg und dem Tabellenzweiten SG Pforzheim/Eutingen II haben die beiden Vertreter der Region in der Handball-Badenliga der Männer die Vorrunde unerwartet erfolgreich abgeschlossen. Zum Start der Rückrunde warten auf beide Teams aber ganz schwierige Nagelproben.

Der HC Neuenbürg empfängt zur ungewohnten Spielzeit (Sonntag, 18 Uhr) Oberliga-Absteiger SG Heddesheim, der nach mäßigem Saisoneinstand mit zuletzt 12:0 Punkten seine Aufstiegsambitionen nachdrücklich unterstrichen hat und jetzt fünf Punkte hinter Neuenbürg lauert. Also eine ganz heiße Nummer für die Mannen um Marco Langjahr, die einen Verfolger abschütteln können. Torjäger Jonas Kraus wird dem HCN aber wohl weiter fehlen, Felix Kracht dagegen könnte zurückkehren.

Im zweiten Spitzenspiel treffen die TSG Wiesloch und die SG Pforzheim/Eutingen II aufeinander. Wiesloch war 2017 fast abgestiegen, überrascht jetzt mit fast derselben – aber eingespielten – Mannschaft. Doch die SG ist optimistisch, zumal man auf Spieler aus der A-Jugend-Bundesliga bauen kann.

In der Verbandsliga der Männer ist die TGS Pforzheim II spielfrei. Schlusslicht TV Bretten fährt mit dem Ziel Schadensbegrenzung zum TSV Rot.

In der Landesliga der Männer empfängt der TV Ispringen mit der TS Durlach ein weiteres Spitzenteam. Ispringen ist weiter Schlusslicht, hofft aber, dass mit dem Coup über Rintheim der Knoten geplatzt ist. Die Ergebnisse der Vorwoche haben auch den HC Neuenbürg II aufgeschreckt. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt nur noch einen Zähler, deshalb soll aus dem Heimspiel gegen Rintheim Zählbares her.

In der Verbandsliga der Frauen ist die SG Pforzheim/Eutingen am Wochenende spielfrei.

In der Landesliga der Frauen will die TG Pforzheim II den zurückeroberten zweiten Tabellenplatz bei der SG MTV Karlsruhe/ TV Bulach untermauern. Der abstiegsgefährdete SG Pforzheim/ Eutingen II bleibt bei den Rhein-Neckar-Löwinnen nur die Außenseiterrolle.