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Die glücklichen Meister der SG. Stehend von links: Trainer Alexander Lipps, Daniel Nagel, Sven Wollmert, Robin Meißner, Finn Meißner, Emil Rilk, Thomas Nagel, Mika Greiner, Devran Uludag, Maximilian Böhm, Gabriel da Silva und Trainer Markus. Davor kniend von links: Jonas Ziegelmeier, Luca Wüst und Magnus Edelmann.  Foto: SG Pforzheim/Eutingen 

Handballbadenliga in C-Jugend: SG-Talente krönen sich zum Meister

Pforzheim. In der Badenliga der männlichen C-Jugend – die höchstmögliche nationale Spielklasse dieser Alterskategorie – sicherte sich die SG Pforzheim/Eutingen mit zwei Siegen über die Rhein-Neckar Löwen die badische Meisterschaft und damit einen weiteren großen Erfolg. Wie in den letzten Runden ging der Weg zum Titel auch diesmal nur über die Rhein-Neckar Löwen und die Pforzheimer, nachdem man hüben wie drüben während der Runde die Konkurrenz mehr oder weniger deutlich geschlagen hatte, standen sich vergangene Woche beide Vertretungen mit einem lupenreinen Punkteverhältnis von 16:0-Zählern und einer Tordifferenz von jeweils mehr als 100 gegenüber.

Beim ersten Aufeinandertreffen am Mittwoch vergangener Woche schienen die Junglöwen bei einer 8:4-Führung, auch begünstigt durch eine Rote Karte gegen den Torhüter der Eutinger, der beim Herauseilen von seinem Tor mit einem gegnerischen Spieler zusammengeprallt war, ihrer Favoritenstellung gerecht zu werden. Als sich die Eutinger von diesem Schock erholt hatten, kämpfte sich die SG bis zur Pause auf 16:15-Tore ran, um fünf Minuten nach dem Seitenwechsel mit 18:17-Toren erstmals wieder die Führung zu übernehmen. Dennoch schien die Partie bei einer 30:28-Führung zugunsten der Junglöwen entschieden, ehe Finn Meißner, Daniel Nagel und Emil Rilk die Partie mit einem furiosen Schlussspurt und den letzten drei Treffern der Partie noch in einen glücklichen aber nicht unverdienten 31:30-Sieg drehten.

Rückspiel mit klarem Sieg

Wer damit gerechnet hatte, dass sich die Junglöwen drei Tage später im Rückspiel in der Konrad-Adenauer-Halle für die Endspurt-Niederlage revanchieren würden, sah sich schnell getäuscht. Nicht die Kraichgauer, sondern die phasenweise traumhaft aufspielenden Eutinger bestimmten das Spiel. Nach dem 17:9-Pausenstand war spätestens bei der Zehn-Tore-Differenz bei einem 23:13-Spielstand in der 32. Minute klar, dass der nächste Landestitel nach Pforzheim geht. Der 33:26-Abpfiff ging dann im Jubel des Eutinger Anhangs unter.

Ein weiterer Erfolg, der die SG Pforzheim/Eutingen und vor allem seine Jugendarbeit mit Stolz erfüllen darf. Bis auf Maximilian Böhm, der vor zwei Jahren gut ausgebildet vom TSV Knittlingen zu den Eutingern stieß, durchliefen alle Spieler die E-und D-Jugend der Pforzheimer. Abermals dürfen sich die Jugendtrainer der SG damit schmücken, eigene Talente hervorragend und für die Zukunft vielversprechend auszubilden.