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Handballer der TGS eilen weiter von Sieg zu Sieg

Lauterstein-Nenningen. Der Tabellenführer kam, sah und siegte – und die SG Lauterstein staunte: Mit 37:30 hat die TGS Pforzheim gestern auch das siebte Saisonspiel der Handball-Oberliga Baden-Württemberg souverän für sich entschieden. Zu einer ernsthaften Gefahr wurden die schwäbischen Gastgeber für die TGS in keiner Phase des Spiels.

Dies lag freilich auch und gerade daran, dass die Pforzheimer vor gut 600 Zuschauern in der Kreuzberghalle immer hellwach waren. „Sobald Lauterstein ein wenig herankam, haben wir wieder konzentriert gearbeitet und den Vorsprung ausgebaut“, berichtete Abteilungsleiter Wolfgang Taafel nach dem Erfolg. „Das sah relativ leicht aus“, gab er angesichts der luxuriösen 19:12-Halbzeitführung zwar freimütig zu. Selbstverständlich sei dies indes nicht: „So etwas wie Deutschland gegen Schweden kann sich überall abspielen“, erklärte Taafel mit Blick auf das Fußball-Länderspiel in der vergangenen Woche, bei dem Schweden aus einem 0:4 noch ein 4:4 gemacht hatte.

Doch für einen solchen Einbruch scheint die TGS derzeit einfach zu stark zu sein: Auch kritische Situationen löste die Mannschaft der Stunde spielerisch. „Lauterstein bekam meistens gar nicht die Chance, um uns mit Fouls zu stoppen“, so Taafel, der für Nils Brandt ein Sonderlob parat hatte: „Er hat einen super Tag erwischte.“

Bis zu zwölf Punkte Vorsprung

Zwar konnten die Gastgeber den deutlichen Halbzeit-Rückstand nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf fünf Punkte verkürzen. Zittern musste Pforzheim indes nicht mehr: Schnell drehte die TGS wieder auch – und als es 32:20 stand, konnte sich TGS-Trainer Damir Lebovic gar den Luxus erlauben, einige Spieler aus der zweiten Reihe zu testen. Da tat sich insbesondere Artur Pietrucha hervor, der in acht Minuten viermal traf. sw

TGS Pforzheim: Hämmerling, Binder – Taafel 8/1, Pietrucha 4, Kikillus 3, Hoffmann, Kaiser 4, Ast, Sydorchuk, Brandt 9, Klimovets 7, Zluhan 2, Zergon