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Der Druck, ihre Spiele gewinnen zu müssen, lastet auf den Spielern der SG Pforzheim/Eutingen (hier Sandro Münch am Ball). Das gilt sicherlich auch für das Heimspiel morgen gegen Wolfschlugen. Becker/PZ-Archiv 

Handballer der TGS und der SG Pforzheim im Endspurt unter Druck

Die TGS Pforzheim hat in der 3. Liga der Handballer gegen Balingen/Weilstetten II den sehnlich erwarteten ersten Heimsieg im neuen Jahr gelandet und will nun auswärts bei der TSG Hassloch nachlegen. In der Oberliga braucht die SG Pforzheim/Eutingen daheim gegen Wolfschlugen einen Sieg, um die Aufstiegshoffnungen am Leben zu halten. Die Frauen der HSG Pforzheim feiern nach dem Heimspiel gegen den SC Korb am Samstag den Klassenerhalt in der 3. Liga.

Die TGS Pforzheim behält Platz sechs in der 3. Liga und damit die Qualifikation für den DHB-Pokal im Visier. Derzeit belegt diesen Rang der TV Großsachsen, der einen Punkt besser dasteht. Das bedeutet, dass die Wartberger vermutlich die letzten drei Saisonspiele gewinnen müssen. Aber das wird bereits am Samstag bei der TSG Hassloch schwierig, denn die abstiegsgefährdeten Pfälzer werden daheim vor ihrem lautstarken Anhang alles daran setzen, den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. In der Hinrunde landete die TGS mit 28:19 den höchsten und überzeugendsten Heimerfolg in dieser Runde. Bis auf den dauerverletzten Christian Heuberger hat Pforzheims Trainer Andrej Klimovets am Samstag alle Mann an Bord. Deshalb stehen die Chancen nicht schlecht, dass die ihre glänzende Auswärtsbilanz weiter aufpolieren kann. Himmelhoch jauchzend war die SG Pforzheim/Eutingen nach dem Sieg gegen Konstanz, der Kater folgte mit der Niederlage in Schwäbisch Gmünd auf dem Fuß. Für den Aufstieg in die 3. Liga brauchen die Eutinger jetzt wieder Schützenhilfe, weil der Tabellenzweite TSV Neuhausen jetzt wieder zwei Punkte Vorsprung hat. Am Wochenende ruhen die Hoffnungen auf der TSG Söflingen, die am Wochenende Neuhausens Gastgeber ist.

Die Pforzheimer selbst müssen am Samstag in der Bertha-Benz-Halle zur ungewohnten Zeit um 18.00 Uhr den TSV Wolfschlugen in die Knie zwingen. In der Vorrunde hatte man beim Aufsteiger keine Probleme, siegte 35:25. Sandro Münch und Drasko Mrvaljevic stockten damals ihr Trefferkonto kräftig auf. Darauf, dass es auch diesmal wieder so eine klare Sache wird, kann man freilich nicht setzen. Denn der Siegzwang lastet, wie die Spiele mit Konstanz und Schwäbisch Gmünd zeigten, doch als schwere Bürde auf den Schützlingen von Alexander Lipps. Und der Einsatz von Mrvaljevic (Achillessehnenreizung) ist fraglich.

Der TV Bretten empfängt Spitzenreiter HG Oftersheim/Schwetzingen, der nach der Punkteteilung in Lautersten am Mittwoch weiterhin vorne liegt, aber noch einmal Gas geben muss.

Die HSG TB/TG 88 Pforzheim empfängt in der 3. Liga der Frauen am Samstag (18.00 Uhr) den SC Korb zum letzten Heimauftritt. Danach ist Party angesagt, in der nicht nur der Klassenerhalt gefeiert wird, sondern auch eine ganze Reihe von Spielerinnen verabschiedet wird. Die Spielerinnen Nastja Antonewitch, Jasmin Schückle, Sophia Sommerock und Bianca Ionita gehen ebenso wie Interimstrainer Carsten Schmidmeister, unter dem der HSG die Rettung gelang.