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Das Team der TG 88 Pforzheim kann den Saisonstart kaum erwarten. Obere Reihe von links: Markus Herbst ( Physiotherapeut), Desire Kolasinac, Dina Bergmane-Versakova, Susanne Dohe, Anika Henschel, Britta Miltner, Matthias Schickle (Trainer), Frank Nauheimer (Sponsor Admedes). Mittlere Reihe von links: Gabi Kubik (Co-Trainerin), Valerie Steinhauser, Nina Treml, Theresa Maier, Laura Maschek, Anita Szabo, Michael Scherrieble (Sponsor Scherrieble, Robert Müller (TW-Trainer). Sitzend von links: Stefanie Kur-stak, Anna Hauk, Lisa Rapp, Jasmin Scheid, Claire Bäcker, Aylin Bertsch, Larissa Maschek, Verena Robben, Andreas Savio (Athletiktrainer). Es fehlt Justine Stindl. Foto: Dreher
Das Team der TG 88 Pforzheim kann den Saisonstart kaum erwarten. Obere Reihe von links: Markus Herbst ( Physiotherapeut), Desire Kolasinac, Dina Bergmane-Versakova, Susanne Dohe, Anika Henschel, Britta Miltner, Matthias Schickle (Trainer), Frank Nauheimer (Sponsor Admedes). Mittlere Reihe von links: Gabi Kubik (Co-Trainerin), Valerie Steinhauser, Nina Treml, Theresa Maier, Laura Maschek, Anita Szabo, Michael Scherrieble (Sponsor Scherrieble, Robert Müller (TW-Trainer). Sitzend von links: Stefanie Kur-stak, Anna Hauk, Lisa Rapp, Jasmin Scheid, Claire Bäcker, Aylin Bertsch, Larissa Maschek, Verena Robben, Andreas Savio (Athletiktrainer). Es fehlt Justine Stindl. Foto: Dreher
12.09.2018

Handballerinnen der TG 88 Pforzheim starten indie Drittliga-Saison

Pforzheim. Mit einer Energieleistung im Endspurt der vergangenen Saison haben sich die Handball-Frauen der TG 88 Pforzheim den Verletzungen von gleich drei Leistungs-trägerinnen zum Trotz doch noch den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga gesichert.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase startet die Mannschaft von Trainer Matthias Schickle nun am kommenden Samstag mit einem Heimspiel (17.30 Uhr) in der Fritz-Erler-Sporthalle gegen die TSG Ketsch II in die neue Saison.

Wie verlief die Vorbereitung?

Matthias Schickle ist zufrieden. Die Spielerinnen hätten super mitgezogen. Auch mit den Testspielergebnissen war der Coach einverstanden. Einen Schock gab es Ende Juli, als sich Neuzugang Desire Kolasinac das Nasenbein zertrümmerte. Dabei hatte sich die Rückraumspielerin erst im Januar die Nase richten lassen. Nach der erneuten OP ist jetzt aber alles wieder gut.

Haben sich die Neuzugänge

gut ins Team integriert?

Absolut. Sportlich wie auch menschlich passe es hervorragend, so Schickle. Desire Kolasinac stieß von der SG Muggensturm/Kuppenheim dazu. Die aus einer Sportlerfamilie stammende Rückraumspielerin spielte mit dem TV Nellingen schon in der 1. Bundesliga und stand in der Saison 2013/14 auch schon einmal kurzfristig in den Reihen der 88erinnen. Auch Susanne Dohe, die zuletzt beim TSV Kandel auflief, bringt vom FSV Mainz Zweitligaerfahrung mit. Mit der 33-jährigen Pädagogin bekam Trainer Matthias Schickle, der bei den „Schlupf-Wespen“ nunmehr im dritten Jahr das Sagen hat, endlich die ersehnte Linkshänderin im Rückraum. Mit Anna Hauk von der südbadischen SG Dornstetten, die in der FH Wirtschaftsrecht studiert, steht eine weitere Linkshänderin auf der rechten Außenbahn. Die 21-jährige Nina Treml von Badenligist TG Neureut, für Linksaußen eingeplant, die aber in der Abwehr auch im Innenblock decken kann sowie Rückraumspielerin Theresia Maier, die nur „Eda“ gerufen wird, von der SG Stutensee/Weingarten komplettieren die Neuzugänge.

Welche Abgänge muss die

TG 88 verkraften?

Nicht mehr dabei sind Alice Steegmüller und Carolin Scheuerlein, die sich der SG Leonberg/Eltingen angeschlossen haben.

Sind die drei Verletzten aus

der vorigen Saison wieder fit?

Annika Henschel (doppelter Bänderriss) und Dina Bergmane-Versakova (Kreuzbandriss) schon. Justine Stindl (Achillessehnenriss) wird wohl erst wieder im Januar voll einsteigen.

Welche Teams spielen um die Meisterschaft und welches Saisonziel verfolgt die TG 88?

Metzingen II und Bietigheim II werden als Meister und Vize natürlich hoch gehandelt. Mit dem HCD Gröbenzell ist außerdem ein Absteiger aus der 2. Liga dazugestoßen. Mitaufsteiger SG Kappelwindeck/Steinbach und Bayernmeister HSG Würm-Mitte gelten ebenfalls nicht als Punktelieferanten. „Wir sind in der Breite qualitativ deutlich besser aufgestellt, als letzte Saison“, sagt Schickle. „Doch die Konkurrenten haben kräftig investiert. Für uns zählt daher nur der Klassenerhalt. Mit mehr Tempo und einem schnelleren Umschaltspiel ist der drin.“