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Erwartungsfroh geht der FC Nöttingen in die neue Saison der Fußball-Oberliga. Hinten von links: Trainer Michael Wittwer, Michael Schürg, Niklas Hecht-Zirpel, Felix Zachmann, Timo Brenner, Thorben Schmidt, Leutrim Neziraj, Eray Gür, Co-Trainer Rainer Krieg; mittlere Reihe: Sponsor Joachim Kleiner, Ulrich Haag von der Sparkasse Pforzheim Calw, Physiotherapeut Carsten Sefried, Team-Betreuer Matthias Schäfer, Sascha Walter, Holger Fuchs, Moritz Bischof, Niklas Kolbe, Co-Trainer Adolf Weidlich, Physiotherapeutin Anna Lisa Aldinger, Ausrüster Thomas Föller, Sponsor Thomas Kleiner;  vorne von links: Colin Bitzer, Marc Schneckenberger, Sascha Hohn, Andreas Dubs, Robin Kraski, Bünyamin Karagöz, Simon Frank, Reinhard Schenker und Mario Bilger. Foto: Ketterl
Erwartungsfroh geht der FC Nöttingen in die neue Saison der Fußball-Oberliga. Hinten von links: Trainer Michael Wittwer, Michael Schürg, Niklas Hecht-Zirpel, Felix Zachmann, Timo Brenner, Thorben Schmidt, Leutrim Neziraj, Eray Gür, Co-Trainer Rainer Krieg; mittlere Reihe: Sponsor Joachim Kleiner, Ulrich Haag von der Sparkasse Pforzheim Calw, Physiotherapeut Carsten Sefried, Team-Betreuer Matthias Schäfer, Sascha Walter, Holger Fuchs, Moritz Bischof, Niklas Kolbe, Co-Trainer Adolf Weidlich, Physiotherapeutin Anna Lisa Aldinger, Ausrüster Thomas Föller, Sponsor Thomas Kleiner; vorne von links: Colin Bitzer, Marc Schneckenberger, Sascha Hohn, Andreas Dubs, Robin Kraski, Bünyamin Karagöz, Simon Frank, Reinhard Schenker und Mario Bilger. Foto: Ketterl
13.08.2015

Hecht-Zirpel und Zachmann wie zwei Neuzugänge: FC Nöttingen trotz Abstieg intakt

Der Neubeginn nach einem Abstieg kann schwierig sein. Davon wissen viele Vereine ein Lied zu singen. Einiges spricht aber dafür, dass der FC Nöttingen seinen Abstieg ohne größere Turbulenzen bewältigen kann. Schließlich ist das Team trotz einiger Abgänge weitgehend zusammengeblieben.

Der Neubeginn nach einem Abstieg kann schwierig sein. Davon wissen viele Vereine ein Lied zu singen. Einiges spricht aber dafür, dass der FC Nöttingen seinen Abstieg ohne größere Turbulenzen bewältigen kann. Schließlich ist das Team trotz einiger Abgänge weitgehend zusammengeblieben.

Mit Pech abgestiegen

Der Nöttinger Abstieg aus der Regionalliga erfolge ja keineswegs mit Pauken und Trompeten, ganz im Gegenteil. Das Team hatte sich prächtig geschlagen, tollen Offensivfußball gezeigt, seine Fans mit Toren verwöhnt. 37 Punkte waren keine schlechte Ausbeute. Und in der Saisonverlängerung durfte das Team von Trainer Michael Wittwer immer noch auf den Klassenerhalt hoffen. Erst als die Offenbacher Kickers und der FC Saarbrücken gemeinsam in den Aufstiegsspielen gescheitert waren, stand fest, dass Nöttingen den bitteren Weg zurück in die Oberliga antreten musste.

Wittwer hofft, dass sein Team am Ende doch vom Abenteuer Regionalliga profitieren kann. „Wir müssen das Tempo aus der Regionalliga mitnehmen. Wir müssen das Körperliche einbringen“, sagt der Nöttinger Trainer. Dass das möglich sei, habe ihm das Spiel im DFB-Pokal gegen Bayern München gezeigt. „Da hat man gesehen, dass wir fit sind, dass wir bis zum Schluss dagegenhalten konnten.“

In der Nöttinger Startelf sind nach dem Abgang von Offensivspieler Niko Dobros (Kickers Offenbach), Mittelfeld-Abräumer Tobias Müller (SC Freiburg II) und Innenverteidiger Niklas Tasky (Spvgg Neckarelz) drei Arbeitsstellen neu zu besetzen. Im defensiven Mittelfeld ist Felix Zachmann gesetzt. Die vergangene Saison verpasste der Dauerläufer wegen einer hartnäckigen Entzündung weitgehend. Auch Theodor Bräunig (FC Kaiserslautern II) ist eine Option.

Auch in der Innenverteidigung ist Wittwer nicht bange. „Da haben wir mit Holger Fuchs, Timo Brenner, Sascha Walter, Moritz Bischoff und Niklas Kolbe eine große Auswahl.“

Mehrere Optionen

Auch offensiv kann der FCN-Coach auf einen „Rückkehrer“ aus den eigenen Reihen bauen. Niklas Hecht-Zirpel ist wie Zachmann ebenfalls endlich wieder fit – und wie. Mit seinem Tor gegen Bayern München hat er gezeigt, wie viel Lust er auf Fußball hat. Mit Colin Bitzer und Eray Gür gibt es weitere Optionen neben Torjäger Michael Schürg und Linksfuß Mario Bilger.

Viele Anwärter für oben

„Oben mitspielen“ lautet das Saisonziel der Nöttinger. Dass die Rückkehr in die Regionalliga aber nicht zum Spaziergang wird, weiß Michael Wittwer. Mit Freiberg, Reutlingen, Ulm, Balingen, dem Karlsruher SC II und dem 1. CfR Pforzheim nennt er gleich sechs potenzielle Rivalen für die Spitzenplätze.