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TGS-Außen Marco Kikillus (Mitte) will sich – wie in der vergangenen Runde – auch diesmal gegen die Hochdorfer Abwehr behaupten. Foto: Becker, PZ-Archiv
TGS-Außen Marco Kikillus (Mitte) will sich – wie in der vergangenen Runde – auch diesmal gegen die Hochdorfer Abwehr behaupten. Foto: Becker, PZ-Archiv
08.09.2016

Heimpremiere: TGS Pforzheim will gegen Hochdorf Fehlstart vermeiden

Pforzheim. In der 3. Handball-Bundesliga mutet der Staffelleiter der TGS Pforzheim ein knallhartes Startprogramm zu. Zur Saisonpremiere die Begegnung bei der hoch gehandelten SG Nussloch, am Samstag kreuzt mit dem TV Hochdorf der Dritte des vorjährigen Endklassements und damit der nächste heiße Gegner zum ersten Saison-Heimspiel in der Bertha-Benz-Halle auf und gleich zu Beginn des Oktobers muss man zu TuS Fürstenfeldbruck, dem dritten Hochkaräter.

Obwohl beim „Elefantentreffen“ in Nussloch der von einigen Fans insgeheim erhoffte Auswärtscoup nicht zu realisieren war, durfte man trotz der 23:26-Niederlage mit dem Auftritt an der Bergstraße zufrieden sein. Entscheidend war, dass Nußloch vor der neuen Saison weniger Wechsel zu verzeichnen hatte und daher in den entscheidenden Phasen eingespielter wirkte.

Neuzugänge überzeugten

An den fünf Neuen hat der Spielverlust aber nicht gelegen, diese haben zusammen 16 der 23 Tore der Pforzheimer besorgt und ausnahmslos überzeugt. TGS-Boss Wolfgang Taafel zeigte sich vor allem vom Einstand des vom TVB Stuttgart zugestoßenen Martin Kienzle angetan „der ist schnell, dynamisch und geht auch in die 1:1-Situationen“. Dass sein Filius Florian diesmal nur die für ihn mäßige Torausbeute von einem Treffer erreichte, liegt für Taafel vor allem an der psychischen Sperre nach dessen Schulterverletzung, doch das Handicap am Wurfarm ist auskuriert. Dass Gegner TV Hochdorf aus dem zweiten Spitzenspiel gegen TuS Fürstenfeldbruck ebenfalls mit einer Niederlage herausgegangen ist, macht die Aufgabe für die TGS nicht einfacher. Beide Teams möchten den Fehlstart vermeiden, deshalb kann man in der Bertha-Benz-Halle einen heißen Tanz erwarten, bei dem es voll zur Sache geht. Hierzu kann Trainer Andrej Klimovets seinen kompletten Kader auf das Parkett schicken. Nils Boschen hat es zwar unter der Woche am Knie gezwickt, aber selbst wenn der aus Bietigheim in die Nordstadt gewechselte Kreisläufer passen müsste, wäre dies zu kompensieren. Denn auf der Position am Kreis sind die Wartberger mitBoschen, Michal Wysokinski und Davor Sruk gleich dreifach stark besetzt.