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Volldampf an der Außenlinie: TGS-Trainer Tobias Müller gibt in der Abstiegsrunde alles. Archiv foto: Becker 

Heimspiel gegen WIllstätt: TGS Pforzheim unter Zugzwang

Pforzheim. Zwei ausgelassene Siebenmeterchanen, zwei nicht verwertete „Freie“ von den Außenpositionen, in den spielentscheidenden Schlussminuten: Für die TGS Pforzheim war bei der Niederlage im ersten Spiel in der Abstiegsrunde im mit 24:25 verlorenen Spiel beim TV Kirchzell durchaus etwas drin. Den ausgelassenen Punktgewinn gilt es an diesem Freitagabend, Spielbeginn 20 Uhr in der Bertha-Benz-Halle, im Vergleich mit dem TV Willstätt unbedingt nachzuholen.

Erfahrener Gästetrainer

Einfach wird dies freilich nicht, denn der Gegner aus der Ortenau hat keine schlechte Saison gespielt, ist mit 25 Punkten die erfolgreichste der Mannschaften in der Abstiegsrunde. Außerdem verfügt Willstätt über einen Kader, der schnell und wurfstark ist und hat mit dem ehemaligen dänischen Nationaltrainer Ole Andersen einen Coach, der mit allen Wassern gewaschen ist.

Aber auch der Gast aus dem Hanauerland läuft mit Respekt in der Bertha-Benz-Halle auf. „Die TGS Pforzheim ist wahnsinnig erfahren und verfügt über eine hohe individuelle Qualität“, schreibt der Verein auf seiner Homepage, „unverständlich, warum diese Mannschaft im ersten Teil der Runde nur 12 Punkte eingespielt hat“.

Bei der TGS weiß man, dass zu den nunmehr vier Minuspunkten, vor allem in den Heimspielen keine weiteren mehr dazukommen dürfen. Die Mannschaft hat versprochen, wieder alles zu geben, aber das war ja auch schon beim Spiel in Miltenberg der Fall, an fehlenden Einsatz hat der Spielverlust jedenfalls nicht gelegen.

Weiter Personalprobleme

Was im Spiel mit Kirchzell fehlte, waren die fehlenden Wechselmöglichkeiten und in dieser Hinsicht wird es auch an diesem Freitag keine einschneidenden Verbesserungen geben. Entgegenkommen könnte den Pforzheimern jedoch, dass Willstätt nicht eine so offensive und aggressive Deckung praktiziert, wie zuletzt die Kirchzeller. Für den Pforzheimer Rückraum, der in Kirchzell fast leer ausging, müsste es damit mehr Platz für konsequente und erfolgreiche Abschlüsse geben.