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Obenauf ist der 1. CfR Pforzheim meist in den Heimspielen der Oberliga wie hier Torjäger Dominik Salz (rechts) im Spiel gegen den Bahlinger SC . Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Obenauf ist der 1. CfR Pforzheim meist in den Heimspielen der Oberliga wie hier Torjäger Dominik Salz (rechts) im Spiel gegen den Bahlinger SC . Foto: Hennrich/PZ-Archiv
29.09.2016

Heimstärke als Trumpfkarte: CfR will gegen Sandhausen II punkten

Pforzheim. Zehn Spiele, 20 Punkte – die Bilanz des 1. CfR Pforzheim in der Oberliga kann sich bislang sehen lassen. „Wir sind voll im Soll“, sagt Teo Rus, der mit der Punkteausbeute zufrieden ist. Der Trainer weiß aber auch, dass die Mannschaft zuletzt spielerisch Luft nach oben hatte. Das galt vor allem für die Auswärtsauftritte in Bissingen und bei den Stuttgarter Kickers, die verloren gingen. Zuletzt meldete der CfR aus Neckarelz einen 2:0-Sieg, spielerisch überzeugen konnte die Mannschaft dabei aber auch nicht.

Daheim sieht es deutlich besser aus. 13 von 15 möglichen Punkten hat der CfR im Holzhofstadion ergattert. Die Heimstärke als Trumpf – diese Karte wollen die Pforzheimer auch morgen (Samstag) ausspielen, wenn der SV Sandhausen II um 15.30 Uhr zu Gast ist. Mit einem Dreier kann sich das Team weiter in der Spitzengruppe festsetzen.

Der CfR ist Tabellendritter, Sandhausen Drittletzter – da ist die Favoritenrolle klar verteilt. Doch durch Verletzungen ist die Pforzheimer Personaldecke dünn geworden. Dirk Prediger fällt mit Oberschenkelproblemen weiter aus, Spielmacher Joao Tardelli (Bluterguss im Sprunggelenk) hat die ganze Woche nicht trainiert, Abwehrspieler Marc Mägerle hatte sich unter der Woche krank abgemeldet. Die Langzeitverletzten Serach von Nordheim und Laurin Masurica fehlen weiter.

„So viele Möglichkeiten haben wir jetzt auch nicht mehr“, so Rus. Sollte Mägerle ausfallen, stünde Ruben Reisig für das Abwehrzentrum zur Verfügung, Für Tardelli könnte die Suche nach geeignetem Ersatz schwieriger werden. Der junge Cemal Durmus wäre eine Option, zumal der erfahrenere Ernesto de Santis nach längerer Auszeit erst seit eineinhalb Wochen wieder im Training ist.

Zu viele Gegentore

Trotz der Personalprobleme erhofft sich Teo Rus von seiner Mannschaft gegen Sandhausens Reserve, die 2015 zusammen mit dem CfR in die Oberliga aufgestiegen war, einen spielerischen Aufwärtstrend. Die starken Auftritte aus den ersten Saisonspielen konnten die Pforzheimer zuletzt nicht mehr wiederholen. Auch die Zahl der Gegentore stört den Trainer. 13 mal schlug es bereits im CfR-Gehäuse ein. Zu viel, befindet Teo Rus. „Wir müssen besser verteidigen“, sagt er, meint damit aber nicht nur die Defensivspieler. Seine Aufforderung gilt für die ganze Mannschaft. „Es ist wie in der Offensive, da müssen auch alle mitmachen“, sagt der Trainer. Dass es im Angriff bislang ganz gut läuft, verdankt der CfR auch Dominik Salz, der mit sieben Treffern derzeit die Oberliga-Torjägerliste anführt.