nach oben
Antreiber an der Außenlinie: FCN-Trainer Dubravko Kolinger.  Becker
Antreiber an der Außenlinie: FCN-Trainer Dubravko Kolinger. Becker
05.03.2017

Heiß auf Heimsieg: Regionalligist FC Nöttingen trifft am Montag auf Worms

„Es wird mal wieder Zeit für einen Sieg!“ Dubravko Kolinger spricht aus, was sich viele Fans des FC Nöttingen sehnlichst wünschen. Den letzten Sieg verzeichnete das Schlusslicht der Fußball-Regionalliga Südwest am 21. Oktober 2016 (2:1 gegen Stuttgarter Kickers).

Den letzten Punkt holte die Kolinger-Elf am 26. November (2:2 gegen Hessen Kassel). Mit einem Punkt wäre der FC Nöttingen im Heimspiel am Montag (19.30 Uhr) gegen Wormatia Worms sicherlich auch zufrieden. Doch Kolinger sagt: „Wir wollen mehr.“

Die Partie des 26. Spieltages findet erst heute statt, da am Wochenende in der FCN-Halle eine Veranstaltung über die Bühne ging und daher der VIP-Raum nicht zur Verfügung stand.

Kolinger freut sich aber auf das Montag-Abendspiel unter Flutlicht. „Als Profi habe ich das früher auch immer genossen. Nur schade, dass unser Spiel nicht live im Fernsehen gezeigt wird. Es ist überhaupt schade, dass noch kein Spiel von uns live übertragen wurde.“ Abstiegskampf zieht wohl eben nicht. Aufstiegskampf dagegen schon.

Doch egal. Der FC Nöttingen muss sich auf ganz andere Sachen konzentrieren. Mit Worms erwartet Kolinger einen „sehr robust“ spielenden Gegner, der vor allem seine schnellen Außenspieler immer wieder in Szene setzt. Dem FCN wird wohl entgegenkommen, dass Torjäger Florian Treske (6 Saisontreffer) Gelb-gesperrt heute fehlen wird. Aus demselben Grund fehlen aber auch den Lilahemden Simon Frank und Theo Bräuning. Kolinger wird daher seine Mannschaft nach dem ordentlichen Auftritt beim jüngsten 0:2 gegen den VfB Stuttgart II umbauen müssen. Wie, wollte er am Sonntag nicht verraten.

Hoffnung auf etwas Zählbares kann sich der FCN gegen den Tabellenneunten durchaus machen. Die Auswärtsbilanz der Wormser (2 Siege, 3 Remis und 7 Pleiten) ist nicht berauschend. Nach dem 3:1-Sieg gegen Pirmasens zum Auftakt in die Restrunde erhielt die Wormatia vor zwei Wochen beim 1:4 gegen Watzenborn-Steinberg einen Dämpfer.