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Verbissene Zweikämpfe werden sich auch in der Rückrunde Nikolai Heck (links) und David Kaul (rechts) liefern. Gössele
Verbissene Zweikämpfe werden sich auch in der Rückrunde Nikolai Heck (links) und David Kaul (rechts) liefern. Gössele
13.12.2012

Hinrundenbilanz der Oberliga-A-Junioren FC Nöttingen und 1. CfR Pforzheim

Pforzheim. Die Hinrunde in der Fußball-A-Junioren Oberliga Baden–Württemberg ist beendet. Und für beide Teams aus dem Enzkreis sieht es nicht gut aus. Sie rangieren in der unteren Region der Tabelle.

Aufsteiger FC Nöttingen liegt mit zehn Punkten auf dem zehnten Platz. Dennoch ist Trainer Uwe Rhein mit dem Auftritt seiner Mannschaft was das Spielerische anbelangt zufrieden: „Wir konnten mit jedem Gegner mithalten“, sagt Rhein, der zuvor die U15 der Remchinger betreute. Dagegen ärgert er sich über die Punktausbeute in der Hinrunde. Seine Mannschaft habe zu viele Spiele unglücklich verloren, meint er. So wie das 3:4 gegen Balingen vor heimischer Kulisse, als man eine 3:2-Führung kurz vor Schluss noch aus der Hand gab.

Die U19 liegt momentan auf einem Nicht-Abstiegsplatz und als Liganeuling damit absolut im Soll. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und jeder kann gegen jeden verlieren“, weiß Rhein und denkt dabei an den Heimsieg seiner Jungs gegen den Tabellenführer SC Pfullendorf zurück.

Um gut vorbereitet in die Rückrunde zu starten, ist ein Trainingslager in der Winterpause laut Rhein „fest eingeplant“. Der Ort wird wetterbedingt allerdings erst kurzfristig festgelegt. Verstärken wird das Team im Winter Nikolai Heck, der von seiner Australienreise zurückkehrt. Der Doppeltorschütze aus dem Derby gegen den 1. CfR Pforzheim (2:0) wird den Sturm komplettieren. Weitere Zu - oder Abgänge hat Rhein nicht auf seinem Zettel.

Sorgenkind der Liga

Das Sorgenkind der Liga ist nach der Hälfte der Saison der 1.CfRPforzheim. Mit nur einem Punktgewinn – aber auch zwei Spielen weniger – liegt der Fusionsclub abgeschlagen auf dem zwölften und damit letzten Tabellenplatz. „Man hat sich natürlich mehr Punkte erhofft“, erklärte CfR-Jugendleiterin Charlotte Dingler. Vor allem in den ersten Halbzeiten der Spiele hielt der CfR immer gut mit, doch der dünne Kader konnte, auch dem Verletzungspech geschuldet, die knappen Führungen dann meist in nichts Zählbares umwandeln.

Trotz der sieglosen Hinserie hat Charlotte Dingler den Klassenverbleib noch nicht abgeschrieben: ,,Wir glauben an unsere Chance“, sagt sie.

Neben Philipp Hochstein wird der zweite Torhüter David Dittrich den Verein in der Winterpause verlassen. Ihre Ziele sind unbekannt. Die Pforzheimer versuchen mit „starken Neuzugängen“ (Charlotte Dingler) diese Abgänge zu kompensieren. Namen sind noch keine bekannt.

Auf die Rückrunde vorbereiten wird sich der CfR in Italien. Dort ist Anfang Februar ein Trainingslager zusammen mit den B - und C-Junioren geplant.

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