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Marco Rienhardt (blaues Trikot, Nummer 9) hatte gegen den Freiburger FC (Archivbild) viele Großchancen, doch das 3:2-Siegtor für den 1. CfR Pforzheim gegen den SV Oberachern köpfte Noah Lulic.  Foto: Becker, PZ-Archiv 

Hochspannung beim SV Oberachern: 1. CfR Pforzheim holt Last-Minute-Auswärtssieg

Pforzheim/Oberachern. Ein Treffen auf Augenhöhe schien die Oberliga-Partie des 1. CfR Pforzheim zu werden, denn die Elf aus dem Brötzinger Tal musste am Samstagnachmittag zum punktgleichen SV Oberachern (Platz 14) fahren. „Dort wollen wir endlich wieder gewinnen und am besten eine Serie starten“, hatte Pforzheims Coach Fatih Ceylan vorausgeblickt. Am Ende feierte Ceylan mit seinem Team einen 3:2-Auswärtssieg.

Der CfR hatte diese Woche schon im Derby gegen den FC Nöttingen ein klares Chancenplus erarbeitet und war trotz Unterzahl klar spielbestimmend, spritziger, kombinationssicherer. Und den Schwung aus dem Derby hatten die Pforzheimer mit in den Ortenaukreis genommen. Nach einer halben Stunde wurde Willie Sauerborn vom dem SVO-Tor gefoult. Enes Türköz vergab jedoch die Chance zur Führung. Wenige Minuten später machte es der Gefoulte besser und köpfte zum 1:0 für den CfR ein.

Auch der Ausgleich zehn Minuten später durch Camala Durmus durch einen Handelfmeter bremste die Pforzheimer nicht wirklich aus. In der Verlängerung der ersten Hälfte machte Demarveay Sheron sein erstes Saisonstor. Die Vorlage kam erneut von Robin Münst. 2:1 führten die Gäste in Oberachern.

Mit heftigen Angriffen wehrte sich der SVO nach dem Wiederanpfiff gegen die drohende Niederlage. Die hätte vielleicht schon eine Viertelstunde vor Schluss besiegelt werden können, wenn Marco Rienhardt seine Riesenchance verwandelt hätte. Stattdessen feierten kurz darauf die Fans des SVO den 2:2-Ausgleich durch Nico Huber.

Dann wurde es wieder so richtig spannend und auch etwas hektisch. Doch Noah Lulic traf wenige Minuten nach dem Ausgleich und kurz vor dem Spielende mit seinem Tor zum 3:2 für CfR. Terry Asare lieferte die Vorlage für den Kopfball.

Dieses Mal genügte die Chancenauswertung für einen Dreier, mit dem der CfR nun auf 10 Punkte kommt und erst einmal den Tabellenkeller verlassen kann. Die Leistung macht auf Hoffnung auf einen Heimsieg am 25. September gegen die Stuttgarter Kickers.

Thomas Kurtz

Thomas Kurtz

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