nach oben
Ihr Heimdebüt geben die Handballerinnen der HSG Pforzheim mit Marijana Markovic (beim Wurf) am morgigen Samstag in der Fritz-Erler-Halle. Foto: Eibner
Ihr Heimdebüt geben die Handballerinnen der HSG Pforzheim mit Marijana Markovic (beim Wurf) am morgigen Samstag in der Fritz-Erler-Halle. Foto: Eibner
Am Boden waren zuletzt die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen (rechts Marius Hufnagel bei der Niederlage gegen den TV Bretten). Gelingt jetzt gegen Willstätt die Wende?   Gössele/PZ-Archiv
Am Boden waren zuletzt die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen (rechts Marius Hufnagel bei der Niederlage gegen den TV Bretten). Gelingt jetzt gegen Willstätt die Wende? Gössele/PZ-Archiv
24.09.2015

Hohe Hürde beim HSG-Heimdebüt

Nach einem gelungenen Saisonstart mit dem knappen Sieg bei Freiburg hat die HSG Pforzheim in der 3. Liga der Frauen jetzt das erste Heimspiel. Gegner in der Fritz-Erler-Halle, in die die HSG nach einjährigem Gastspiel in der Benckiserparkhalle zurückkehrt, ist am morgigen Samstag der SV Allensbach. Weniger gelungen war bislang die Saison für die Oberliga-Handballer der SG Pforzheim/Eutingen, die nach zwei Niederlagen morgen daheim gegen den TV Willstätt vor einer ganz hohen Hürde stehen. Die TGS Pforzheim ist nach zuletzt zwei Erfolgen in der 3. Liga der Männer am Wochenende spielfrei.

3. Liga Frauen

Der HSG Pforzheim steht eine heiße Nummer ins Haus. Mit dem SV Allensbach stellt sich ein Absteiger aus der 2. Bundesliga vor, der mit seinem 45:20-Einstandserfolg über Regensburg signalisierte, dass die Vorschusslorbeeren wohl nicht zu Unrecht an das Team vom Bodensee vergeben worden sind. Der Stamm der Allensbacher Mannschaft ist nach dem Abstieg zusammengeblieben. Mit Selina Röh läuft für die Gäste auch eine Pforzheimerin, die einst bei der TG 88 ihr Handball-Abc erlernte und jetzt in Konstanz studiert, mit auf. Pforzheims Trainer Matthias Cullmann wird die in Freiburg siegreiche Mannschaft aufs Parkett schicken. Für die Zuschauer die Möglichkeit, eine ganze Reihe von Neuzugängen erstmals in Aktion zu erleben. Franziska Ramirez fehlt mit einer Handverletzung aber ebenso weiter wie Maylin Strehle.

Oberliga Männer

So hatte man sich bei der SG Pforzheim/Eutingen den Saisonstart nicht vorgestellt. Statt in der Spitzengruppe der Oberliga mitzumischen, finden sich die Jungs von Alexander Lipps nach dem vierten Spieltag mit ausgeglichenem Punktekonto auf einem zweistelligen Tabellenplatz wieder. Und morgen (20.00 Uhr) kreuzt mit dem TV Willstätt auch noch die Mannschaft in der Berta-Benz-Halle auf, die wohl über das stärkste Spielerpotenzial der Liga verfügt.

Erschwerend kommt für die SG hinzu, dass dem Team schon wieder das Verletzungspech an den Fingern klebt. Philipp Schückle (Rippen), Bastian Langenfeld (Nasenbeinbruch), Nikolai Gerstner (Rückenprobleme) sowie Carlo Petruzzi (Schulter) fehlen weiterhin. Immerhin ist Georg Kern nach seiner Erkrankung wieder halbwegs fit.

Unter diesen Prämissen kann die Pforzheimer nur der Kampfgeist vor einer weiteren Niederlage bewahren. Das Team muss auch etwas wiedergutmachen, nachdem es sich in der Schlussviertelstunde in Söflingen gehen lassen hat. Vielleicht platzt auch bei Drasko Mrvaljevic der Knoten. Der Ex-Profi war bereits in Söflingen schon besser ins Angriffsspiel integriert und dreimal erfolgreich, ehe ihn die den Pforzheimern nicht gerade wohl gesonnenen Schiedsrichter kurz vor der Pause nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne schickten.

Ob die TSG Söflingen auch auswärts so spielstark wie zuletzt zu Hause gegen Eutingen ist, testet der TV Bretten, der am Sonntag die Ulmer im Grüner beim Team von Sandro Catak zu Gast hat.