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Gut eingefunden hat sich Offensivspieler Eray Gür (links, im Spiel gegen den Karlsruher SC II) beim FC Nöttingen. Der Neuzugang kommt bereits auf sechs Treffer. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Gut eingefunden hat sich Offensivspieler Eray Gür (links, im Spiel gegen den Karlsruher SC II) beim FC Nöttingen. Der Neuzugang kommt bereits auf sechs Treffer. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
05.11.2015

Im Gipfeltreffen Chance zur Wiedergutmachung für FC Nöttingen

Nachdem der FC Nöttingen am 14. Spieltag beim SV Oberachern die erste Punktspielniederlage in der Oberliga kassiert hat, bietet sich sofort die Chance zur Wiedergutmachung. Wenn die Lila-Weißen am Freitag, 19.00 Uhr im Panoramastadion den SV Sandhausen II empfangen, können sie einen lästigen Verfolger abschütteln. Aufsteiger Sandhausen hat sich überraschend als Spitzenteam etabliert.

Mit 26 Punkten liegt die U23-Truppe von Trainer Kristjan Glibo auf Rang drei. Der respektvolle Abstand zum Spitzenreiter aus Nöttingen beträgt neun Punkte, doch der Tabellenführer hat wiederum nur zwei Zähler Vorsprung vor dem FSV Hollenbach. „Sandhausen hat ein spielstarkes Team, das ein gutes Tempo vorlegen kann“, sagt Michael Wittwer. Der Nöttinger Trainer erwartet einen Gegner, der versuchen wird, seine Stärke auf den Flügeln auszuspielen.

Wer steht in der Startelf?

Welches Team er aufbieten kann, wusste der Nöttinger Trainer am Donnerstag noch nicht. Die ersten Übungseinheiten musste Wittwer diese Woche mit einem reduzierten Kader bestreiten. Felix Zachmann (Leiste) und Michael Schürg (Rippenprellung) fehlten weiter, Mario Hohn bekam im Training einen Schlag auf den Fuß. Doch der Kader ist tief genug, gerade in der Offensive. Mit 44 Toren hat der FCN mit Abstand den besten Angriff der Liga. Leutrim Neziraj führt die Torjägerliste an (10 Tore), auch Eray Gür (6), Mario Bilger, Niklas Hecht-Zirpel und Schürg (je 5) zählen zur Spitzengruppe.

Die Gäste verfügen über eine Mannschaft mit jugendlichem Elan und Routine gleichermaßen. Spieler wie Oliver Malchow und Torhüter Rick Wulle bringen Regionalliga-Erfahrung mit, Angreifer Streli Mamba ist in der Region noch von seinem Gastspiel beim TSV Grunbach bekannt. Bester Torschütze ist Luca Graciotta (7), aber die Sandhäuser Stärke ist eher die Defensive – erst 14 Tore kassierte das Team. Nur sieben seiner bislang 26 Zähler holte das Team aber auf fremden Plätzen.