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Beate Gauß zeigte schon am Start des 10-Meter-Luftgewehrschießens Nerven und landete am Ende auf Rang 32. Beim KKS Königsbach, für den die 27-Jährige in der kommenden Saison an den Start gehen wird, hoffte man vergebens auf eine Finalteilnahme. © dpa
28.07.2012

Im "Playboy" spitze, am Olympia-Schießstand mäßig

Da hatte die 27-jährige Beate Gauß noch richtig gut ausgesehen. Für das Männer-Magazin „Playboy“ posierte sie nackt mit vier anderen Olympia-Sportlerinnen. Auf dem Schießstand bei den Olympischen Spielen in London sah die Sportschützin in der Disziplin Luftgewehr 10 Meter dann eher blass aus. Da haben die Schießsportfans des KKS Königsbach, die in der nächsten Saison Beate Gauß für ihren Verein bejubeln dürfen, vergeblich mitgefiebert.

Bildergalerie: Beate Gauss (KKS Königsbach) am Olympia-Schießstand

Eine Finalteilnahme stand auf der Tagesordnung, von einer Medaille durfte schon mal geträumt werden, am Ende aber reichte es mit nur 392 Ringen zu Platz 32. Das gleiche Olympia-Schicksal war für die zweite Schützenhoffnung Jessica Mager vorgesehen. Platz 20 mit 394 Ringen bedeutete ebenfalls das Ende schon in der Qualifikation. «Eine Medaille war nicht der Plan, aber das Ziel der Finalteilnahme haben wir deutlich verpasst», bilanzierte Sportdirektor Heiner Gabelmann. Chef de Mission, Michael Vesper, meinte nach der ersten Olympia-Entscheidung: «Schade, der Anfang war zu nervös.»

Im Feld der 59 Starterinnen zeigten beide Deutschen einen nervösen Beginn. «Eigentlich sind wir den Trouble aus der Bundesliga gewohnt, doch Olympia ist eben anders. Ich bin fest überzeugt, dass die Starterinnen mit der zweiten Olympia-Teilnahme da einen Vorteil hatten», meinte Mager mit einer Träne im Auge. dpa/tok

Bildergalerie: Stimmungsvoller Start in die olympischen Spiele in London

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