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Thomas Schüle konnte die Dietlinger Pleite nicht verhindern.  Foto: Hennrich 

Im Tabellenkeller: Herber Rückschlag für TTC Dietlingen

Pforzheim. Nichts zu ernten gab es für Pforzheims beste Tischtennisteams bei ihren Auftritten in der Fremde. Während sich Mutschelbachs Sextett beim Spitzenreiter der Verbandsoberliga, dem TTC Bietigheim-Bissingen II, trotz einer 3:9-Niederlage noch ganz achtbar aus der Affäre zog, erlitt der TTC Dietlingen beim ebenfalls gegen den Abstieg kämpfenden TTC Karlsruhe-Neureut in der Verbandsklasse Süd einen herben Rückschlag.

Verbandsoberliga

TTC Bietigheim-Bissingen II – TTC Mutschelbach 9:3. Nachdem die Hausherren dank Perfiliev/Pukk und Schrabl/Dapkus einen 2:0-Vorsprung herausgespielt hatten, glückte Mutschelbachs neu formiertem Doppel Winter/Hofferer gegen Markus/Mähnert der 1:2-Anschluss. Daraufhin erwiesen sich Bietigheim-Bissingens Asse in den beiden oberen Paarkreuzen allerdings als zu stark, ehe Luke Hofferer seine makellose Einzelbilanz gegen Dominik Markus weiter ausbaute und Joey Martin gegen Lasse Mähnert auf 3:6 verkürzte. Doch die Bäume wuchsen für die wacker kämpfenden Mannen um Markus Ruisch nicht in den Himmel, denn Mohammadjavad Schrabl, Alexey Perfiliev sowie Kristijonas Dapkus an den Positionen eins bis drei sorgten endgültig für klare Verhältnisse. „Im Prinzip haben wir gar keine schlechte Leistung gezeigt, doch ist diese Mannschaft einfach zu stark“, brachte es Mutschelbachs Kapitän Manuel Winter auf den Punkt, um anzufügen, dass es nun gelte in den verbleibenden beiden Vorrundenspielen noch einen Punkt oder auch zwei zu ergattern, um zumindest den Relegationsplatz abzusichern.

Verbandsklasse Süd

TTC Karlsruhe-Neureut – TTC Dietlingen 9:4. Obwohl die Dietlinger aufgrund ihres Erfolges vor Wochenfrist gegen den TTC 95 Odenheim II mit Rückenwind an die Tische gingen, fanden sie in den Doppeln nicht zu ihrem Rhythmus und gerieten schnell mit 0:3 in Rückstand. Zwar steigerten sie sich im Laufe der Partie, doch fehlte ihnen in den entscheidenden Situationen neben einem Schuss Abgeklärtheit auch das nötige Quäntchen Glück. Für die vier Siege der nun wieder tief im Tabellenkeller steckenden Truppe aus der Gemeinde Keltern zeichneten Thomas Schüle (2), Andreas Weber sowie Youngster Christof Müller verantwortlich.