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Erlöste die bangenden Fans des FC Nöttingen: In der Verlängerung traf Riccardo Di Piazza zum 2:2 im Heimspiel gegen den Freiurger FC.  Foto: Moritz 

In der Verlängerung erzwingt der FC Nöttingen noch das 2:2 gegen den Freiburger FC

Remchingen-Nöttingen. Nach dem nicht wirklich überzeugend herausgespielten 1:1 im Oberliga-Derby gegen den 1. CfR Pforzheim wollte der FC Nöttingen nun daheim gegen den Freiburger FC einiges besser machen. FCN-Interimscoach Reinhard Schenker hoffte im Heimspiel auf drei Punkte. Nach dem Abpfiff der Partie im Panoramastadion musste Schenker mit einem erst in der Verlängerung erzwungenen 2:2 zufrieden sein.

Die Gäste aus Freiburg lagen vor der Partie mit neun Punkten auf Platz zehn. Mit einem Sieg hätte der FCN den südbadischen Oberligisten überholt und sich aus der zweiten in die erste Tabellenhälfte spielen können - und damit weiter weg von der Abstiegszone. Doch zweimal mussten die Nöttinger einem Rückstand hinterherlaufen. Am Ende erlöste Riccardo di Piazza die bangenden FCN-Fans mit seinem Last-Minute-Tor kurz vor dem Abpfiff. Einen Heimsieg bekamen die Zuschauer im Panoramastadion zwar nicht zu sehen, aber ein dafür ein nervenaufreibendes Match mit einem Happy-End.

Hassan Mourad hatte die Gäste in der fünften Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Das sah schon wieder so aus, als wäre auch in diesem Oberliga-Heimspiel für den FCN der Wurm drin. Jimmy Marton konnte eine Viertelstunde später allerdings zum 1:1 ausgleichen. So ging es auch in die Halbzeitpause.

Erneut sorgte der Freiburger FC für hängende Köpfe unter den FCN-Fans. Der Treffer von Konstantin Fries zum 2:1 für die Südbadener sah von der 65. Minute an so aus, als würde es einmal mehr eine Heimpleite geben. Doch wer schon nach 90 Minuten gedacht hat, in Richtung Stadionausgang zu verschwinden, hatte nicht die Rechnung mit Routinier di Piazza gemacht. Der traf nämlich in der Nachspielzeit zum 2:2 und sorgte für ein Aufatmen in Nöttingen.

Für den FCN geht es nun am 25. September zum TSV Ilshofen. Dort  treffen die Nöttinger auf den 18. der Oberliga. Eventuell gibt es hier  einen Dreier zu feiern.

Thomas Kurtz

Thomas Kurtz

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