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In seiner Heimatstadt peilt der junge Trainer Hannes Wolf seinen ersten Sieg mit dem VfB an.  Foto: dpa
In seiner Heimatstadt peilt der junge Trainer Hannes Wolf seinen ersten Sieg mit dem VfB an. Foto: dpa
Erstmals seit seinem Wechsel nach Stuttgart stürmt Simon Terodde gegen seinen Ex-Club VfL Bochum.  Foto: Baumann
Erstmals seit seinem Wechsel nach Stuttgart stürmt Simon Terodde gegen seinen Ex-Club VfL Bochum. Foto: Baumann
22.09.2016

In seiner Heimatstadt gibt Hannes Wolf sein Debüt als Trainer des VfB Stuttgart

Das bisher größte Spiel seiner jungen Trainerkarriere führt Hannes Wolf zurück in seine Geburtsstadt. Erst am Dienstagabend war der 35-Jährige in Stuttgart angekommen, am Donnerstag ging es für den neuen Coach des VfB schon wieder Richtung Westfalen. In seinem ersten Spiel als Verantwortlicher einer Profimannschaft tritt Wolf mit dem VfB am Freitag (18.30 Uhr/Sky) in der 2. Liga bei den Fußballern des VfL Bochum an. Mit dem neuen Hoffnungsträger Wolf will der VfB den ersten Schritt auf einem Weg machen, auf dem laut Sportvorstand Jan Schindelmeiser „etwas Wunderbares wachsen kann.“

Viel Zeit zur Veränderung blieb dem ehemaligen Jugendtrainer von Borussia Dortmund nicht. Das unter Interimstrainer Olaf Janßen zuletzt zweimal erfolgreiche Team wird er wohl kaum verändern, die jüngst überzeugenden Offensivkräfte Takuma Asano und Alexandru Maxim dürften wieder in der Startelf stehen. BVB-Trainer Thomas Tuchel betonte gestern Wolfs Fachkompetenz: „Seine Qualitäten sind offensichtlich. Wer dreimal deutscher Meister wird im Nachwuchsbereich, braucht keinen Vergleich zu scheuen.“ Er habe beim BVB einen sehr engen Draht zu Wolf gehabt.

In Stuttgart sollen „Intensität und Geschwindigkeit“ Wolfs Mannschaft auszeichnen. „Der VfB hat großes Potenzial. Wir verfügen hier über einen Kader, mit dem wir richtig etwas erreichen können“, sagte der 35-Jährige. Zu den Spielern mit großem Potenzial gehört Angreifer Simon Terodde. Auch er kennt Bochum bestens: Als Torschützenkönig der 2. Liga hatte er sich in der vorigen Saison für den VfB empfohlen.

Mögliche VfB-Aufstellung: Langerak – Klein, Sunjic, Baumgartl, Insua – Hosogai – Asano, Özcan, Gentner, Maxim – Terodde