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Florian Taafel, Kapitän der TGS Pforzheim.  Foto: Peter Hennrich 

Interview mit TGS-Kapitän Taafel: Verletzungspech beim Handball-Drittligisten

Pforzheim. PZ: Das Verletzungspech bei der TGS Pforzheim reißt nicht ab. Jetzt fallen auch Sie noch für das Spiel am Wochenende aus. Wo zwickt’s denn?

Taafel: An der Sehnenplatte unter der Fußsohle. Vor neun Jahren war die mal gerissen. Seit drei Wochen habe ich wieder Probleme damit. Nach dem Training am Dienstag war es dann ganz schlimm, ich konnte nicht mehr laufen. Das Blöde ist, die Verletzung kann man nicht groß behandeln. Da hilft nur Bestrahlung und Schonung. Ich hoffe, in zwei Wochen wieder spielen zu können.

PZ: Sieben Stammspieler fielen in dieser Saison schon verletzt aus. Was sind die Gründe? Wird zu hart trainiert?

Taafel: Nein, das nicht. Wir hatten eben zu Beginn der Runde schon einige Ausfälle. Das war einfach Pech. Doch dadurch entwickelt sich ein Teufelskreis: kleiner Kader, viele Ausfälle – der Rest der Mannschaft muss dann mehr leisten und spielt teilweise am Limit. Durch die hohe Belastung ist man natürlich verletzungsanfälliger, so wie jetzt in meinem Fall.

PZ: Das heißt, man muss auf alle Fälle den Kader für die neue Saison breiter aufstellen?

Taafel: Wir haben ja schon überlegt, in der jetzigen Phase nochmal den Kader nachzurüsten, das geht bis zum 13. Februar. Doch es ist schwierig, während der laufenden Saison Spieler zu bekommen. Das kostet natürlich. Also müssen wir nach der Runde tätig werden.