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Martin Plate
Martin Plate
26.10.2016

Interview vorm Derby KSC gegen VfB: Diese Gruppen bereiten der Polizei Sorge

Als vor zwei Wochen im Wildparkstadion Nürnberg-Fans Pyrotechnik zündeten und Karlsruher Anhänger versuchten, den Gästeblock zu stürmen, war Martin Plate vor Ort. Und auch am Sonntag gegen den VfB Stuttgart wird der Leiter der Pressestelle des Polizeipräsidiums mit dabei sein. Im PZ-Interview spricht er über Probleme, die allzu kreative Fans der Polizei bereiten – und über Krawalltouristen, die nichts mit den Teams zu tun haben, aber manchmal ebenfalls für Ärger sorgen.

PZ: Wie viele KSC- und VfB-Anhänger sind es denn, die Sie besonders im Auge haben?

Martin Plate: Auf beiden Seiten mehrere Hundert. Beim KSC sind es etwa 300, wobei wir da unter anderem mit Unterstützern der befreundeten Berliner rechnen, da die Hertha am Sonntag in Sinsheim spielt. Die Stuttgarter erfahren wiederum Unterstützung aus Reutlingen und von anderen befreundeten Clubs. Hinzu kommen zwei weitere Effekte, die man nicht unterschätzen darf.

PZ: Welche sind das?

Martin Plate: Zum einen der Krawalltourismus: Junge Menschen, die mit den Vereinen wenig am Hut haben, aber ein solches hochbrisantes Spiel nutzen, um auf ihre sehr unschöne Weise Spaß zu haben. Das heißt: Krawall machen, provozieren, Einsatzkräfte behindern. Ich habe die Bilder vom 1. März 2009 auf dem Adenauerring noch vor Augen: Beim damaligen Derby haben Gruppen Krawall gemacht, die über die bekannte Problemszene hinausgingen. Über 100 Menschen mussten in Gewahrsam genommen werden. Und letztendlich gibt es noch Besucher, die eigentlich friedliebend sind, aber bei einem solch emotionalen Spiel am Ende über das Ziel hinausschießen.

PZ: Auf was für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen haben Sie sich mit dem KSC geeinigt?

Martin Plate: Da wurden Maßnahmen besprochen, die der Deeskalation dienen – etwa über die Fanbetreuung und die Sicherheitsverantwortlichen beider Vereine. Es gibt direkte Ansprachen, Fanbriefe oder auch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen beim Einlass. Und es gibt polizeiliche Verfügungen: das Alkoholverbot, die Zahl der Ordner ...

Das gesamte Interview lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs. Als PZ-Plus-Abonnent können Sie mit Ihrem Login das komplette Interview auf der PZ-Plus-Sportseite lesen.

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