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Von diesen Jungs ist in dieser Saison einiges zu erwarten. Das Foto zeigt den Großteil des Ispringer Kaders. Stehend von links: Bernd Reichenbach (Trainer), Jürgen Wagner, Martin Daum, Alen Kovacevic (Sportlicher Leiter), Michael Kaufmehl, Felix Radinger, Andreas Kirchgessner, Fabian Fritz, Leander Theilacker (Physiotherapeut), Konstantin Schneider, David Wagner. Kniend von links: Kevin Henkel, Muhammed Yeter, Ibrahim Fallacara, György Pituh, Marcel Ewald.
Von diesen Jungs ist in dieser Saison einiges zu erwarten. Das Foto zeigt den Großteil des Ispringer Kaders. Stehend von links: Bernd Reichenbach (Trainer), Jürgen Wagner, Martin Daum, Alen Kovacevic (Sportlicher Leiter), Michael Kaufmehl, Felix Radinger, Andreas Kirchgessner, Fabian Fritz, Leander Theilacker (Physiotherapeut), Konstantin Schneider, David Wagner. Kniend von links: Kevin Henkel, Muhammed Yeter, Ibrahim Fallacara, György Pituh, Marcel Ewald.
04.09.2016

Ispringer Neuzugänge punkten fleißig: KSV-Ringer gewinnen beim ASV Mainz mit 17:11

Alles geben mussten die Ringer des KSV Ispringen, um zum Bundesliga-Saisonauftakt aus Mainz-Mombach zwei Punkte mitzubringen. Der 17:11-Erfolg beim dreifachen Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 ist vor allem zwei Tatsachen zu verdanken: Erstens präsentierten sich die Gäste aus dem Kämpfelbachtal in den ganz leichten und ganz schweren Gewichtsklassen topfit und zweitens beherrschten vier der fünf eingesetzten Ispringer Neuzugänge ihre Gegner. Insgesamt verließen sechs der zehn KSV-Griffkünstler siegreich die Matte.

„Die Neuzugänge schlagen auch kameradschaftlich voll ein“, lobte der Ispringer Ringer-Trainer Bernd Reichenbach die Verstärkungen. Doch auch auf die bewährten Kräfte ist Verlass. Der 37-jährige Marcel Ewald ließ in der leichtesten Klasse (57 kg Freistil) seinem Kontrahenten, dem 21 Jahre jungen Russen Magomedov Salavatov, nicht den Hauch einer Chance. Schon nach 4:49 Minuten wurde das ungleiche Duell nach einer 15:0-Überlegenheit abgebrochen, was Ewald vier Punkte für Ispringen bescherte.

Genauso überzeugend stellte sich der Ispringer Neuzugang Ibrahim Fallacara vom KSC Niedernberg vor. Bereits nach 95 Sekunden schulterte der 24-Jährige im Griechisch-Römisch-Stil bis 61 kg den Albaner Liridon Sefaj (27), was ebenfalls vier Punkte für die „Senkrechtstarter der Liga“ bedeuteten, wie die Ispringer angekündigt wurden. Auch der aus den USA geholte 24-jährige Slowene David Habat (Freistil 66 kg) erfüllte die ihn gesetzten Erwartungen und sorgte dafür, dass er mit seinem 8:0-Punktsieg gegen George Bucur das Ispringer Konto um weitere drei Zähler anreicherte.

Der hoch gehandelte russische Meister von 2013, Kakhaber Khubetzky (29, Freistil 75 kg) erfreute gegen Zurabi Iakobishvili die Ispringer mit einem 10:1-Sieg und drei weiteren Punkten. Gut erholt hatten sich zwei KSV-Athleten von ihren Niederlagen in Rio. Der Pole Radoslaw Baran (27) setzte sich im 98-Kilo-Freistil-Gewicht ähnlich knapp durch wie der schwedische Neuzugang Johan Euren (30) in der 130-kg-Griechisch-Römisch-Klasse.

So konnte Ispringen die Niederlagen der bewährten Kräfte Muhammed Yasin Yeter (21), Michael Kaufmehl (30), Konstantin Schneider (40) und von Neuverpflichtung Aleksandar Maksimovic (27, Serbien) aus Luckenwalde verschmerzen.

Auch den zweiten Saisonkampf bestreitet der KSV Ispringen auswärts: am 17. September in Adelhausen.