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Auf Ceyhun Zaidov kann Trainer Bernd Reichenbach beim KSV Ispringen wieder voll setzen.  Becker/PZ-Archiv
Auf Ceyhun Zaidov kann Trainer Bernd Reichenbach beim KSV Ispringen wieder voll setzen. Becker/PZ-Archiv
21.10.2015

Ispringer Ringer gegen Aalen und Schriesheim doppelt gefordert

Nur noch vier Kämpfe trennen den KSV Ispringen von der Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Und bei aktuell 7:5 Punkten ist der Ringer-Bundesligist auf dem besten Weg, das angestrebte Etappenziel zu erreichen. Der Endspurt um die Endrundenplätze beginnt für den Aufsteiger schon am Freitag um 20.30 Uhr, wenn der KSV Aalen 05 seine Visitenkarte in der Ispringer Festhalle abgibt. Am Sonntag geht es dann zum KSV Schriesheim (15 Uhr).

Der Rivale aus Nordbaden steht mit 2:10-Punkten zwar am Tabellenende der Südgruppe, könnte mit einer Siegesserie aber noch einmal für Spannung in der Rückrunde sorgen. Ähnliches gilt für den KSV Aalen 05 (2:10 Punkte, Tabellenplatz fünf), den der Ispringer Trainer Bernd Reichenbach ebenfalls noch nicht abgeschrieben hat. „Die Ringer-Bundesliga ist in dieser Saison so stark besetzt, dass an einem guten Tag fast jeder jeden schlagen kann“, weiß Reichenbach und warnt seine Schützlinge vor allzu großer Selbstsicherheit gegen die vermeintlich schwächeren Gegner. „Das wird in beiden Fällen ein hartes Stück Arbeit“, ist sich Reichenbach sicher. Schon allein, weil die Ispringer kräftemäßig doppelt gefordert sind und kaum Zeit zur Regeneration haben.

Gut möglich, dass der KSV-Coach deshalb einige bislang nicht so häufig eingesetzte Ringer ins Rennen schickt, oder einem Neuzugang zur Premierenvorstellung im Ispringer Team verhilft. Zuletzt hatte Ardo Arusaar (98 Kilo/Griechisch-Römisch) mit einem 1:0-Sieg in Weingarten über WM-Teilnehmer Ramsin Azizsir einen glänzenden Einstand gefeiert. Am Wochenende wird der Este wohl erneut auf die Matte gehen. Voll einsatzfähig ist auch wieder Griechisch-römisch-Spezialist Ceyhun Zaidov (57 Kilo), der sich vor zwei Wochen beim Duell gegen Adelhausen eine Armblessur zugezogen hatte und seine letzten beiden Gefechte jeweils mit 0:4 abschenken musste. „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme, wir wollten nichts riskieren“, betont Reichenbach. „Er hat die Ruhepause genutzt, um sich auszukurieren und ist jetzt wieder fit.“

Ein Sieg aus den beiden Kämpfen gegen Aalen und Schriesheim würde den Ispringern voraussichtlich reichen, um das Endrunden-Ticket zu lösen. Es stehen aber auch noch Nachholkämpfe auf dem Programm. Den Termin in Nendingen haben die Ispringer abgesagt. Die drei ausstehenden Mattengefechte gegen Adelhausen, die am Freitag, 30. Oktober, in Ispringen angesetzt sind, werden jedoch ausgetragen.