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In Chemnitz war Jennie Wolf recht erfolgreich. Beim Bundesranglistenfinale erreichte sie das Achtelfinale. Foto: Holthusen
In Chemnitz war Jennie Wolf recht erfolgreich. Beim Bundesranglistenfinale erreichte sie das Achtelfinale. Foto: Holthusen
14.10.2015

Jennie Wolf schafft Qualifikation für Tischtenns-DM

Jennie Wolf war einfach nur glücklich. Das Tischtennis-Nachwuchstalent aus Ersingen belegte beim Bundesranglistenfinale der Frauen in Chemnitz einen sehr guten neunten Platz. Damit löste die Bundesligaspielerin des TV Busenbach vorzeitig ihr Ticket für die deutschen Einzelmeisterschaften, die vom 18. bis 20. März 2016 in der Bielefelder Seidenstickerhalle stattfinden. „Mit der Qualifikation habe ich mein Ziel erreicht und bin natürlich sehr zufrieden“, strahlte die 16-Jährige aus Wilferdingenüber beide Backen.

Sie hatte sich in der Vorrunde hinter der späteren Gesamt-Dritten Chantal Mantz (TSV Schwabhausen) als Gruppenzweite mit vier Siegen und nur einer Niederlage gegen Mantz durchgesetzt. Nach dem 4:1-Erfolg gegen Lena Mollwitz vom Zweitligisten TSV Schwarzenbek in der Zwischenrunde kam im Achtelfinale gegen Katrin Mühlbach (LTTV Leutzscher Füchse) das Aus. Trotz der 6:11, 9:11, 7:11 und 9:11-Niederlage war Jennie Wolf gar nicht einmal unzufrieden. „Ich habe gut gespielt, aber mehr war nicht möglich.“ Dank des 4:0-Erfolgs gegen Sejla Fazlic (TSV Schwarzenbek) schloss Wolf das Turnier auf Rang neun ab.

Auch Wenna Tu überzeugt

Für positive Schlagzeilen sorgte auch die jüngste Teilnehmerin im 48-köpfigen Starterfeld: Die 13-Jährige Wenna Tu vom TB Wilferdingen beendete die Gruppenphase nach sehr starken Leistungen und nur einer Niederlage gegen die Erste, Yuan Wan (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim), auf Position zwei. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Gruppe überstehen würde“, gab die Schüler-Nationalspielerin zu. „Ich hatte keinen Druck und konnte locker drauf los spielen. Das war natürlich ein Vorteil.“ Zum Sprung unter die letzten 16 reichte es für Tu allerdings nicht, denn in der Zwischenrunde verlor sie gegen Sejla Fazlic nach sieben hart umkämpften Sätzen. „Ich war in den entscheidenden Phasen nicht mehr so konzentriert und habe zu viele einfache Fehler gemacht“, sagte Tu.

Ann-Katrin Ziegler, zweite Starterin des TB Wilferdingen in Sachsen, musste sich nach fünf Niederlagen in der Gruppenphase frühzeitig verabschieden. Sie gewann nur drei Sätze.