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Matthias Höfflin zählt zu den jungen Talenten bei der TGS Pforzheim. Foto: Hennrich
Matthias Höfflin zählt zu den jungen Talenten bei der TGS Pforzheim. Foto: Hennrich
12.09.2018

Jugendarbeit wird weiter groß geschrieben: Zehn Mannschaften aus dem Kreis in der Badenliga

Pforzheim. In den Handball-Jugendligen ist die SG Pforzheim/Eutingen mit der männlichen A-Jugend in der Bundesliga Süd und mit der männlichen B-Jugend in der Oberliga Baden-Württemberg, das sind die höchsten deutschen Spielklassen in diesen Altersgruppen, auch in der kommenden Saison wieder über das Verbandsgebiet hinaus vertreten.

Dies ist bemerkenswert, weil sich in diesen Klassen vor allem auch der Nachwuchs der Erst- und Zweitbundesligisten tummelt (Frisch Auf Göppingen, Rhein-Neckar Löwen, TV Bittenfeld, HSG Konstanz, JSG Balingen/Weilstetten), die mit ihren Sportinternaten in der Regel ganz andere Trainingsbedingungen und in der Regel auch deutlich bessere finanzielle Möglichkeiten haben, als die SG Pforzheim.

Schade, dass die weibliche B-Jugend der WSG HC Neuenbürg/TG 88 Pforzheim, das ist eine neu begründete Spielgemeinschaft dieser beiden Vereine, den Sprung in die Oberliga Baden-Württemberg knapp verfehlte. Anerkennungswert ist auch, dass sich für die Badenliga, das ist die höchste Jugendspielklasse des Badischen Handball-Verbandes (BHV) in den Altersklassen von der C- bis A-Jugend, wieder nicht weniger als zehn Mannschaften aus dem Handballkreis qualifizieren konnten und dass sowohl bei der männlichen als auch bei der weiblichen Jugend auf Verbandsebene alle Ligen (bei der B- und C-Jugend sogar mit zwei Vertretern) besetzt sind.

Während im regionalen männlichen Bereich vor allem die SG Pforzheim/Eutingen und die TGS Pforzheim die Jugendarbeit bestimmen, sind im weiblichen Bereich die WSG HC Neuenbürg/TG 88 Pforzheim und der TB Pforzheim die Protagonisten.