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12.05.2016

Jugendfußball unter neuer Leitung

Remchingen-Nöttingen. Beim Kreisjugendtag des Fußballkreises Pforzheim, der beim FC Nöttingen stattfand, wurden wichtige Personalentscheidungen getroffen. Nach 18 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Kreisjugendausschuss, davon zwölf Jahren in der Funktion als Kreisjugendleiter, hört Siegfried Bartussek auf.

Das Amt übernimmt sein Stellvertreter Sedat Kinik. Siegfried Bartussek, der mit viel Lob für seine umsichtige und engagierte Amtsführung verabschiedet wurde, wird dem Fußball weiterhin treu bleiben. Beim Verbandsjugendtag in Spöck wird er sich als Verbandsjunioren-Spielleiter des Badischen Fußballverbandes (BFV) zur Wahl stellen.

Neben Siegfried Bartussek gibt auch dessen Ehefrau Marion Bartussek, die über Jahre hinweg die Geschicke des Frauen- und Mädchenfußballs im Sportkreis Pforzheim leitete, ihr Amt ab. Aus zeitlichen oder Altersgründen stellten ferner Aydin Karadeniz, Florian Kuppinger sowie Gerhard Pfitzenmeier ihre Ämter zur Verfügung.

Bei den Neuwahlen wurden Sedat Kinik als Kreisjugendleiter, Rolf Eberle als stellvertretender Kreisjugendleiter, Gunter Roser als Schulfußballbeauftragter sowie Gerhard Pfitzenmeier als Beisitzer einstimmig gewählt.

Im erweiterten Kreisjugendausschuss sind neu dabei: Regina Russkow, Beate Wolf, Charlotte Dingler, Manfred Brehmer, Eva Roser und Baris Alayin.

Die Veranstaltung wurde durch Grußworte des Remchinger Bürgermeisters Luca Wilhelm Prayon, des Kreisvorsitzenden des Fußballkreises Pforzheim, Benjamin Pieper, sowie von Jürgen Steimle aus dem Aufsichtsrat des FC Nöttingen eröffnet.

Verbandsjugendleiter Rüdiger Heiß stellte die Jugendstrategie des BFV vor, die mit dem Motto „Fußball Verein(t) Menschen“ das Ziel verfolgt, den Jugendfußball attraktiver zu gestalten und den rückläufigen Zahlen an Jugendmannschaften entgegenzuwirken. In Workshops und Regionaltreffen werden verschiedene Strategien erarbeitet, um die Weichen im Jugendfußball zukunftsgerichtet zu stellen, Kinder und Jugendliche aller Nationalitäten und Hautfarben zu vereinen und ihnen Freude am Fußball zu vermitteln. Ein attraktiver Spielbetrieb soll jedem Jugendlichen die Spielmöglichkeiten geben, die seinen Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Es werden Konzepte entwickelt, um Jugendliche an die Vereine zu binden, so Heiß.

Daneben möchte der Badische Fußball-Verband Hilfen bei Strukturierung und Aufbau einer Jugendabteilung anbieten sowie Ideen bei Fragen der Finanzierung entwickeln. Soziale und pädagogische Aspekte sollen in einem „Jugend-Leitfaden“ gebündelt werden, den der BFV zusammen mit den Vereinen erarbeitet. pm