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58 Teilnehmer haben beim Fußballcamp des TSV Maulbronn in diesem Jahr mitgemacht. Foto: Fotomoment
58 Teilnehmer haben beim Fußballcamp des TSV Maulbronn in diesem Jahr mitgemacht. Foto: Fotomoment
25.07.2017

Junge Kicker zeigen ihre Tricks beim Fußballcamp des TSV Maulbronn

Maulbronn. Der Fußballnachwuchs bekam beim Fußballcamp des TSV Maulbronn neue Anregungen. Am Wochenende waren 58 Kinder am Maulbronner Sportzentrum mit dabei.

„Zehn mehr als letztes Jahr“, so Heike Himmelsbach-Ihli. Für die Jugendleiterin Fußball aus Maulbronn war erfreulich, dass davon 45 Kinder „Stammgäste“ waren. Das spricht für das Konzept des jährlich vor den Sommerferien veranstalteten zweitägigen Fußballcamps. Dieses wurde vom Verein zur Förderung der Fußballjugend beim TSV Maulbronn organisiert.

„Spielt den Ball zurück, dass er ungefähr hier ankommt.“ Jugendtrainer Thomas Ihli machte deutlich, dass es um Genauigkeit geht. Er trainierte am Wochenende die Elf- und Zwölfjährigen. „Das goldene Lernalter“, meinte Ihli. Als Bambinitrainer begann er. „Da geht es vor allem darum, der gute Onkel zu sein“.

Den Fußballsport spielerisch zu erleben, steht bei den Jüngsten im Vordergrund. An der Grenze zur D-Jugend gehe es darum, den Fußballsport professioneller anzugehen. Technik, Kondition, Ballgefühl und Sensibilität für die Mitspieler und die Spieltaktik. „Wichtig ist es, den Mittelweg zu finden“. Fußball soll Spaß machen, aber für den Erfolg reicht das allein nicht aus.

Besseres Training

Viele der Teilnehmer verstanden dies gut. „Ich will lernen“, so die elfjährige Nele Weiß. Ein Kopfball macht ihr noch etwas Angst. Am Samstag sagte sie, deshalb müsse sie öfter mit dem Kopf zum Ball gehen. Das Fußballcamp gab ihr dazu die Trainingsmöglichkeit. Sechs Stationen waren aufgebaut.

Alle vier nach Alter aufgeteilten Gruppen durchliefen sie. Passübungen, Koordinationsparcours, Torabschluss, Finten, Tricks, war an diesen die bunte Mischung. Und immer wieder ein kurzes Spiel dazwischen, um Fußball in der Praxis zu erleben.

Marc Scheible von der Spielvereinigung Zaisersweiher kannte seine Schwächen. „Der rechte Fuß und Kopfball“. Er kommt nun in die D-Jugend. Das Fußballcamp war ideal für ihn, um sich zu verbessern.