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09.09.2015

Junger Fahrer nach verpatztem Training unbeeindruckt

Keltern/Oschersleben. Bei der vierten Veranstaltung zur deutschen Kart-Meisterschaft in Oschersleben hat sich Luke Wankmüller nach einem schwachen Training schrittweise nach vorne gekämpft. Beim abschließenden Vergleich der jungen Fahrer belegte der 14-jährige aus Ellmendingen Platz zehn.

Ins Renngeschehen startete Luke Wankmüller nach Rang 25 im Qualifying. In den Heats kämpfte er sich im ersten Durchgang, noch auf trockener Fahrbahn, auf Platz elf vor. Den zweiten Lauf prägte starker Regen und der Ellmendinger Nachwuchsfahrer musste zwei Dreher verkraften. Trotzdem machte er Boden gut und kam als 16. ins Ziel. „Ein bisschen ärgerlich, aber immerhin konnte ich meine Startposition für morgen verbessern“, lautete sein Zwischenfazit.

Von Platz 20 ging er am Sonntag ins erste Rennen und ließ es erst vorsichtig angehen: „Ich wollte nicht zu viel riskieren und die ersten Meter ohne Probleme überstehen.“ Gegen Ende gab er Vollgas und fuhr auf Platz 15.

Das zweite Rennen startete auf trockener Fahrbahn, so dass sich alle Fahrer für profillose Reifen entschieden. Luke Wankmüller legte einen fantastischen Start hin und verbesserte sich auf Position sieben, doch nach wenigen Runden setzte starker Regen ein und der Lauf wurde abgebrochen. Doch auch nach dem Neustart mit Regenreifen rollte der Ellmendinger das Feld von hinten auf. Letztlich wurde er Zehnter. „Mit dem Platz in den Top-Ten bin ich natürlich zufrieden, aber eigentlich hatten wir uns mehr erhofft. Nach dem schlechten Zeittraining haben wir aber hart gearbeitet und uns gut entwickelt“, fasste Wankmüller das Rennwochenende zusammen.