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Peter Hettler
Peter Hettler
21.02.2019

Junger Pforzheimer hat bei Werder-TV einen Stammplatz

Pforzheim/Bremen. Seit Sommer spielt Robert Bauer zwar nicht mehr für Werder, dennoch gibt es bei Fußball-Bundesligist Bremen einen Pforzheimer: Nach zweijähriger Ausbildung bei Werder-TV ist der frühere PZ-Mitarbeiter Peter Hettler seit September 2018 fest angestellt.

Zwei Tage nach seinem 27. Geburtstag kann sich Hettler das Gastspiel des VfB Stuttgart an der Weser entspannt ansehen, denn er hat noch frei. Normalerweise beginnt ein Heim-Spieltag für ihn zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff mit einer Besprechung der Werder-Medienabteilung. Freude machen dann nach Ende der Partien die kurzen Gespräche mit den Profis. Bei Werder-TV müssen die Bremer Kicker Rede und Antwort stehen. Doch bei diesen Gesprächen innerhalb der „Werder-Familie“ seien sie „immer etwas lockerer“ als Journalisten gegenüber, sagt der Pforzheimer.

Der 40-jährige Claudio Pizarro, der seit Neuestem ältester Torschütze der Bundesliga-Geschichte ist, ist auch für Hettler ein Liebling: „Claudio musst du gern haben. Er kommt auch zum Interview in den Raum und strahlt. Ihn kannst du fast nicht beschreiben.“

Hettler, der mit dem KSC sympathisiert und in Karlsruhe Sportjournalismus und Sportmanagement studiert hatte, sieht Werder mindestens auf Platz sechs, also in jedem Fall im internationalen Geschäft. Fürs VfB-Spiel kann er sich ein 3:0 der ohnehin heimstarken Bremer gut vorstellen.

Was das Titelrennen angeht, sagt Hettler nach langem Zögern, dass sich Borussia Dortmund durchsetzt. Den Abstieg sagt Hettler dem 1. FC Nürnberg mit Bauer sowie Werders Nachbarn Hannover 96 voraus. Der VfB, von dem er noch nicht viel mitbekommen habe, schaffe wohl Platz 16 und bleibe letztlich drin. Sollte in der Relegation jedoch der 1. FC Heidenheim der Gegner sein, würde Hettler zum Team von Denis Thomalla halten. Mit dem heutigen Heidenheimer Stürmer zusammen hatte er beim SV Büchenbronn in der Jugend gespielt.