nach oben
Lena Scholz. Foto: ufa
Lena Scholz. Foto: ufa
03.01.2017

KKS Königsbach: Heimkampf zum Saisonabschluss

Königsbach-Stein. Nach einer positiv verlaufenen Saison freut sich die Reserve des KKS Königsbach zum Abschluss der Wettkämpfe in der 2. Bundesliga Luftgewehr Südwest auf ein „Heimspiel“ in der Sporthalle der Heynlinschule Stein. Am Sonntag, 8. Januar, stehen den Königsbachern der SV Fenken und der TSV Marbach gegenüber.

Trainer Philipp Wüst hat in seinem Team einige Veränderungen vorgenommen. So wird mit der Spanierin Paula Grande an Position eins eine neue Schützin ihren ersten Einsatz für den KKS Königsbach absolvieren. Die 24-jährige Studentin soll mit den Bedingungen der Bundesliga vertraut gemacht werden, um eventuell in Zukunft auch in der Erstliga-Mannschaft eingesetzt zu werden.

Hinter ihr wird KKS-“Oldie“ Dominic Merz auflaufen. Der 28-Jährige hat bislang seine Leistung der letzten Jahre bestätigt. Hannes Hummel steht weiterhin an Position drei, vor Lena Scholz, die zwar seit vielen Jahren erfolgreich beim KKS schießt, aber aufgrund ihrer Berufsausbildung immer wieder pausiert hat. Stefan Duss nimmt Position fünf ein, und als Ersatz ist Chantal Kaucher, eine Schützin aus der dritten KKS-Mannschaft, vorgesehen. Beim ersten Wettkampf geht es gegen den SV Fenken. In der Tabelle liegt Fenken hinter dem SV Buch an Position zwei und damit genau einen Platz vor dem KKS Königsbach. Das verspricht Spannung. Der SV Fenken setzt - wie der KKS Königsbach - auf junge Schützen. An Position eins schießt Marcus Abt. Der 20-Jährige zeigt mit einem Schnitt von 392,6 Ringen bisher eine starke und vor allem konstante Leistung.

Der zweite Gegner, der TSV Marbach, hat bisher nur einen Wettkampf gewonnen und steht an siebter und vorletzter Stelle der Tabelle. „Beide Wettkämpfe versprechen nochmal spannend zu werden“, prognostiziert Wüst. Fenken strebe wohl die Relegation zur 1. Bundesliga an, und Marbach kämpfe gegen den Abstieg aus der 2. Liga. „Das werden beides keine leichten Wettkämpfe“, glaubt Wüst. „Und natürlich puscht ein Wettkampf in der eigenen Halle die Schützen nochmal zusätzlich“, so der Trainer.