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Bislang ungeschlagen im KKS-Team ist Christian Brenneisen.  Faulhaber
Bislang ungeschlagen im KKS-Team ist Christian Brenneisen. Faulhaber
08.11.2016

KKS-Schützen bleiben unabsteigbar - Luftgewehrmannschaft hat in der Bundesliga den Klassenerhalt sicher

Die Bundesliga-Mannschaft des KKS Königsbach ist aus dem Schneider: Mit einer 2:3-Niederlage gegen die SSG Dynamit-Fürth und einem 3:2-Sieg gegen den SV Petersaurach ist das Team von Trainer Jens Müller zwar auf den Rang fünf der Luftgewehr-Bundesliga Süd abgerutscht, sollte aber mit vier Siegen vorzeitig den Klassenerhalt gesichert haben.

„Es war klar, dass es gegen Fürth schwer wird“, so Müller, „aber wir sind sehr offensiv und zügig in den Wettkampf gegangen.“ Was am Ende herauskam, war mit insgesamt 1965 Ringen nicht nur Königsbacher Saisonbestleistung, sondern auch das bessere Ringergebnis gegen die dennoch siegreichen Fürther (1959). In der Sporthalle der SG Coburg gab für den KKS der Bulgare Anton Rizov (Europameister 2015) sein Bundesliga-Debüt. Mit 397 Ringen war sein Einstieg zwar sehr gut, doch die Italienerin Elania Nardelli verteidigte mit überragenden 399 Ringen ihren Ruf als beste Liga-Schützin und verbuchte den Punkt für sich.

Enge Resultate

Weiterhin ungeschlagen im KKS-Team blieb Christian Brenneisen (396:392 gegen Patrick Müller), derweil Sarah Würz mit guten 393 Ringen gegen Maximilian Wolf (394) knapp unterlag. Karina Schneider, die mit 391:381 gegen Melanie Heinz zum hervorragenden Ergebnis beitrug, lieferte den zweiten Punkt. Schwer hatte es Bernd Fränkle (388) gegen die deutsche Spitzenschützin Sonja Pfeilschifter (393). „Aber wir müssen nicht unzufrieden sein“, so Jens Müller.

Knapp ging es auch gegen den SV Petersaurach zu. Eine Mannschaft, gegen die das Königsbacher Team unbedingt gewinnen wollte und wohl daher quasi mit Ladehemmung agierte. „Wir waren nicht ganz so zügig und entschlossen, wie am Tag zuvor“, so Müller, „und sind daher schnell unter Druck geraten.“ Neuling Anton Rizov (395) punktete gegen Verena Schmid (386) und Christian Brenneisen (394) gegen Maren Prediger (392). Doch Sarah Würz (389), die Jüngste im KKS-Team, unterlag Laurenz Bender (392), Karina Schneider (386) verlor gegen Anja Herbst (391), derweil André Link (391) gegen Miriam Markart (390) knapp zum Sieg kam. Trainer Müller zeigte sich letztlich zufrieden: „Auch wenn es mal nicht so gut läuft, können wir nach vorne schauen. Wir haben sehr gutes Potenzial.“ Anton Rizov passe gut ins Team und werde im Dezember wieder dabei sein. Das Allerwichtigste sei aber, „dass jetzt schon feststeht, „dass wir unabsteigbar sind“.