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Ratlos: KSC-Torhüter Dirk Orlishausen.  Foto: dpa 

KSC-Kapitän Dirk Orlishausen: „Da war der Ofen aus“

Dirk Orlishausen kennt das Gefühl, wenn man absteigt. Der Keeper und Kapitän des Karlsruher SC war schon 2012 dabei, als die Badener den schweren Gang in die 3. Liga antreten mussten. Derzeit ist „Orle“ sehr bedrückt, versucht aber dennoch, Zuversicht zu verbreiten, wie es im PZ-Interview anklingt.

PZ: Herr Orlishausen, haben Sie die 0:4-Klatsche von Sandhausen verdaut?

Dirk Orlishausen: Ich habe mich schon vorher mit dem Gedanken befasst, dass der Abstieg konkret werden könnte. Deswegen konnte ich dieses Spiel in Sandhausen etwas leichter abhaken. Da gab es zuvor Situationen – zum Beispiel das Stuttgart-Spiel –, die waren schwieriger für mich. Heidenheim war für mich der Knackpunkt, danach habe ich mir gesagt: Jetzt wird es mehr als eng.

PZ: Nun heißt es, Liga drei wir kommen, oder?

Dirk Orlishausen: Davon müssen wir ausgehen. Nach dem Spiel gegen Heidenheim war ich total niedergeschlagen. Da haben wir richtig viel investiert, waren besser, haben unsere Chancen nicht genutzt, eine Schwäche gezeigt und da dann das Gegentor kassiert. Das war ein Tiefschlag in Sachen glauben an den Klassenerhalt.

PZ: Am Samstag geht es im Südwestderby gegen den 1. FC Kaiserslautern ...

Dirk Orlishausen: Wir müssen versuchen die Ehre, die wir wohl nicht mehr ganz retten können, zumindest etwas zu retten. Ehre und Stolz muss sich im Spiel gegen den FCK niederschlagen. Wir müssen die letzten Spiele professionell angehen. Ich möchte nicht mein Leben lang darauf angesprochen werden, dass wir wegen einer schlechten Leistung das Rennen um den Titel oder den Abstieg mitentschieden haben. Ich werde in der Kabine an den Stolz und die Ehre jedes einzelnen appellieren.

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