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Freude beim Karlsruher SC: Das 1:0 bei Greuther Fürth hielt lange. Das 1:1 nach dem Abpfiff darf durchaus als großer Erfolg gewertet werden.
Freude beim Karlsruher SC: Das 1:0 bei Greuther Fürth hielt lange. Das 1:1 nach dem Abpfiff darf durchaus als großer Erfolg gewertet werden. © dpa
14.02.2014

KSC ertrotzt sich 1:1 bei Topfavorit Greuther Fürth

Elf Minuten inklusive Nachspielzeit fehlten dem KSC, um sich in Fürth für die in der Vorrunde erlittene Heimniederlage (1:2) revanchieren zu können. Bis zur 82. Minute führten die Karlsruher durch das erste Saisontor von Reinhold Yabo mit 1:0. Am Ende gab es das vierte Remis in den letzten fünf Spielen.

Mit ihrem zwölften von 15:1 Eckbällen stellten die überlegenen Gastgeber den hoch verdienten Ausgleich her. Mit dem 1:1 aber ist der KSC nun elf Spiele hintereinander ungeschlagen.

„Der Ausgleich der Spielvereinigung war hoch verdient“, gab KSC-Trainer Markus Kauczinski nach dem Spiel unumwunden zu. Greuther Fürth sei eine Spitzenmannschaft, so Kauczinski.

„Das war eine 90minütige Abwehrschlacht“, sagte Sportdirektor Jens Todt. Und: „ Man hat den Unterschied gesehen zwischen einer Spitzenmannschaft und uns – dazwischen liegen noch einige Schritte. Wir waren in vielen Belangen unterlegen, aber kämpferisch ebenbürtig.“

Die Fürther legten gleich mächtig los und KSC-Keeper Dirk Orlishausen hatte viel zu tun. Greuther Fürth übte den erwartet hohen Druck aus. Doch der KSC kam mit seiner zweiten Kontermöglichkeit, die erste hatte Manuel Torres, zum 1:0. Selcuk Alibaz setzte rechts den mitgelaufenen Philipp Klingmann ein. Dessen Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Koen van der Bezen zu Reinhold Yabo, der aus einem Meter nur noch einzunicken brauchte (19).

Zwölf Minuten später wurde es in der zuvor hell erleuchteten Trolli-Arena plötzlich zappenduster – Stromausfall. Erst nach knapp einer Viertelstunde Zwangspause konnte die Partie fortgesetzt werden.

Nach dem „Neustart“ (31. Spielminute) wurde es sofort wieder eng für den KSC. Am meisten gefährdet war die knappe Pausenführung der Gäste nach einem Foul von Dennis Kempe an Niko Gießelmann. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer ließ erst weiterspielen, wurde dann aber von seinem Assistenten Sven Jablonski auf das Ungeschick des KSC-Verteidigers aufmerksam gemacht. Daraufhin wollten die Gastgeber schon zur Ausführung eines - berechtigten - Elfmeters schreiten, aber der Unparteiische hatte zum Glück für den KSC das Geschehen in der 45. Minute außerhalb des Strafraums gesehen.

Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit war die Spielvereinigung sofort wieder Herr im eigenen Haus. Die Karlsruher kamen praktisch nicht mehr aus ihrer Hälfte heraus.

Etwa ab der 70. Minute aber ließ der Druck der Fürther etwas nach. Aber: In der 82. Minute köpfte Benedikt Röcker die Hereingabe des früheren KSC-Spielers Daniel Brosinski zum hoch verdienten Ausgleich der Spielvereinigung ein.