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Karlsruher SC

03.08.2018

KSC erwartet heißen Heimauftakt gegen FSV Zwickau

Karlsruhe. Es ist Urlaubszeit. „Und vielleicht ist es auch ein bisschen zu heiß“, meint KSC-Trainer Alois Schwartz. Mehr als 10.000 Besucher werden wohl nicht zum ersten Heimspiel der Karlsruher Fußballer in der neuen Saison kommen. Der FSV Zwickau ist nicht zugkräftig genug, um die Fans aus dem Umfeld der Wildparkprofis am heutigen Samstag (14 Uhr/telekomsport.de) aus dem Schatten zu locken.

Der Drittligist aus Sachsen aber sicher stark genug, dem KSC unter Umständen eine „Hitzeschlacht“ zu liefern. Auf dem Spielfeld wird sicher die 40-Grad-Grenze überschritten.

„Es gibt keine einfachen Spiele oder leichte Gegner“, warnte Trainer Schwartz davor, die Gäste zu unterschätzen – auch in Erinnerung an den knappen 1:0-Heimsieg in der vergangenen Saison, für den Daniel Gordon mit einem Kopfballtor kurz vor der Pause sorgte. Von einem „erwartet schweren Spiel“ und „unangenehmen Gegner“ sprach Sportdirektor Oliver Kreuzer damals nach dem Abpfiff. Die heutige Hausaufgabe werde sicher mindestens genauso schwer, nimmt Kreuzer an.

Die tropischen Temperaturen könnten sich unter Umständen als kleiner Vorteil für die Gäste erweisen. Die werden vermutlich zunächst einmal Wert auf eine solide Abwehrarbeit legen und dem KSC die Initiative überlassen. Und je länger es 0:0 steht, desto bessere Karten hat Zwickau.

Schiedsrichter Christian Dietz wird in jeder Hälfte zwei offizielle Trinkpausen einbauen. Die Feuerwehr hat Schläuche bereitgestellt, damit der KSC-Ordnungsdienst bei Bedarf das Publikum auf den Kurvenplätzen und auf der Gegengerade mit Wasser erfrischen kann. Im Bereich des Gästeeingangs und am Eingang Nackter Mann werden Rasensprenger aufgestellt, unter denen sich alle Zuschauer erfrischen können.

„Wir müssen – wie in jedem Spiel – alles abrufen“, weiß Alois Schwartz. Nach dem 1:1 beim Punktspielauftakt auswärts gegen Eintracht Braunschweig soll daheim nachgelegt werden, um an die Heimstärke der vergangenen Saison anzuknüpfen.

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Röser, Stiefler, Wanitzek, Muslija – Sané, Pourié.