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Im Tiefflug köpft Hiroki Yamada das Tor zur 1:0-Führung des Karlsruher SC bei der SpVgg Greuther Fürth. Am Ende siegte der KSC mit 3:0 und Yamada hatte zwei Treffer auf seinem Torkonto.
Im Tiefflug köpft Hiroki Yamada das Tor zur 1:0-Führung des Karlsruher SC bei der SpVgg Greuther Fürth. Am Ende siegte der KSC mit 3:0 und Yamada hatte zwei Treffer auf seinem Torkonto. © dpa
09.11.2014

KSC gewinnt 3:0 in Fürth und hält Kontakt zum Relegationsplatz

Der Karlsruher SC hat sich mit einem verdienten 3:0 (1:0) beim direkten Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga zurückgemeldet. Zumindest bis zum Montagabendspiel hat der KSC nur noch einen Punkt Rückstand auf Fortuna Düsseldorf und Relegationsrang drei.

Hiroki Yamada (48./75. Minute) und Daniel Gordon (57.) erzielten am Sonntag die Tore für die Badener, die nun in der Liga seit vier Partien ungeschlagen sind. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Gesamtauftritt», sagte KSC-Manager Jens Todt. «Dank einer kompakten Mannschaftsleistung war das ein sehr verdienter Sieg.»

Fürth kassierte im Stadion am Laubenweg vor 11.485 Zuschauern dagegen die dritte Niederlage in den vergangenen vier Pflichtspielen und musste den KSC in der Tabelle vorbeiziehen lassen. «Wir tun gut daran, nicht nach oben zu schielen. Da verrenken wir uns nur den Hals», erklärte Fürths Coach Frank Kramer enttäuscht. «Wir sind nach dem Rückstand nicht mehr ins Spiel gekommen.»

Rouwen Hennings hatte Yamadas erstes Tor mustergültig vorbereitet, der Japaner kam aus elf Metern frei zum Kopfball. «Wenn man nach zwei Minuten in der zweiten Halbzeit ein Tor kassiert, fehlt uns die Konstanz und die Qualität, das umbiegen zu können», meinte Fürths Stephan Schröck. Schon nach 52 Minuten hätte Hennings für die Vorentscheidung sorgen können, scheiterte mit seinem Heber aber am nervenstarken Fürther Keeper Tom Mickel. Gordon setzte sich wenig später nach einem Eckball gegen vier Fürther durch und köpfte das 2:0. «Wir haben das sehr gut gemacht», sagte er zum Sieg.

Die auf vier Positionen veränderten Gäste waren in der unspektakulären Zweitliga-Partie wie erwartet vor allem durch schnelle Konter gefährlich. Fürth fehlten die klaren Chancen. Yamada erhöhte mit seinem fünften Saisontreffer auf 3:0 und führt die interne Torjägerliste des KSC nun an. Nach der Länderspielpause spielt der Verein gegen Erzgebirge Aue.