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Hat viel vor mit seiner Mannschaft im türkischen Belek: KSC-Trainer Markus Kauczinski.
Hat viel vor mit seiner Mannschaft im türkischen Belek: KSC-Trainer Markus Kauczinski. © Eisenhuth
10.01.2014

KSC in Belek: „Sehen, was die Jungs draufhaben“

Mit drei Torhütern und 25Feldspielern fliegt der Karlsruher SC heute morgen um 9.35 Uhr von Stuttgart nach Antalya. Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Belek. Um 16.30Uhr Ortszeit (MEZ +1) steht für die Karlsruher bereits die erste Trainingseinheit an der türkischen Riviera auf dem Programm.

Die insgesamt 40-köpfige Delegation des Zweitliga-Vierten wird angeführt vom nach einer Sprunggelenksoperation immer noch auf Gehilfen angewiesenen Sportdirektor Jens Todt. Mit an Bord von SunExpress-Flug XQ151 sind Ernesto de Santis (18 Jahre) und U17-Nationalspieler Marvin Mehlem (16) aus dem hauseigenen Talentschuppen. Markus Kauczinski und sein Trainerteam wollen sehen, „was die Jungs draufhaben“ und herausfinden, „wo wir ansetzen müssen, um sie noch besser zu machen.“

Das Hauptaugenmerk wird der Karlsruher Chefcoach natürlich auf seine Profis richten. „Von allem ein bisschen“, stehe auf dem Trainingsplan. Die Grundlagenausdauer, zum Beispiel, sei immer noch ein Thema. Die diesbezüglichen Anforderungen werden sich nach den Ergebnissen der am vergangenen Montag und Dienstag absolvierten Leistungstests richten, die dem Trainerteam gestern übermittelt wurden. Wenn er einen Arbeitsschwerpunkt der nächsten neun Tage benennen solle, dann, sei das das, was er „bei eigenem Ballbesitz“ von seiner Mannschaft erwarte, der „Spielaufbau.“ Die Lauf- und Ballwege, sowie die Spielzüge sind ihm wichtig. „Vor allem schneller müssen wir da werden.“

Starker Konkurrenzkampf

Dazu könnte auch der verstärkte Konkurrenzkampf beitragen. Ilian Micanski und Kai Schwertfeger hätten vor Weihnachten schon die sich durch Sperren und Verletzungen auftuenden Lücken nahtlos geschlossen. Auch Manuel Gulde sei dazu in der Lage. Der lange verletzte Gaetan Krebs soll die Leistungsfähigkeit des Kaders weiter erhöhen. Von jungen Spielern wie Dimitrij Nazarov, Jung-Bin Park oder Manuel Torres erwarte Kauczinski „den nächsten Schritt“, was das „Mitspielen“ anbelangt und die „ständige Aufmerksamkeit.“

Damit möglichst viele seiner Spieler sich im Trainingslager wenigstens zweimal über 90 Minuten zeigen können, hat der KSC für die nächste Woche vier Testspiele vereinbart – jeweils zwei am Montag (14.30 Uhr gegen Heidenheim und 17 Uhr gegen Saarbrücken) und am Freitag (9.30 Uhr gegen Rot Weiß Essen und 15.30 Uhr gegen Partizani Tirana). Ansonsten sind in der Regel zwei Trainingseinheiten pro Tag vorgesehen – „drumherum Laufen und oder Wassergymnastik“, sagt Markus Kauczinski.