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Will in Fürth treffen: KSC-Stürmer Koen van der Biezen (links).  Stockhoff
Will in Fürth treffen: KSC-Stürmer Koen van der Biezen (links). Stockhoff
13.02.2014

KSC ist heiß aufs Spitzenspiel

Der Karlsruher SC gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth – das war schon in der Vorrunde etwas Besonderes: Der Aufsteiger war Tabellenzweiter und die aus der Bundesliga abgestiegenen Gäste kamen als Spitzenreiter ins Wildparkstadion. An diesen Vorzeichen hat sich vor dem Rückspiel am Freitag nicht viel verändert. Zweiter gegen Vierter lautet nun die Ausgangsposition in der Fürther Trolli-Arena und Markus Kauczinski spricht vom Spitzenspiel des 21. Spieltages der 2. Liga.

Er sei stolz, so der Karlsruher Cheftrainer weiter, „dass wir daran beteiligt sind und wir freuen uns auf diese Aufgabe“, die seine Mannschaft „natürlich nicht als Favorit“ in Angriff nehme. „Greuther Fürth macht zuhause viel Druck“, sagt Kauczinski über die Gastgeber, „und wird uns pressen.“ Die Franken seien „sehr laufstark“, personell ausgesprochen „breit aufgestellt“ und ein körperlich robustes Team. Dazu gehört auch der frühere Jugend- und Amateurspieler des KSC (bis 2008) Daniel Brosinski (25), als Stammkraft rechts hinten.

Eine „harte Nuss“ gelte es also zu knacken, meint Kauczinski, „aber genauso hart wird es für Fürth, uns zu schlagen. Ich rechne mit einem sehr interessanten Spiel.“ Denn seit der 1:2 (Halbzeit 1:0) Heimniederlage im Hinspiel habe sich die Mannschaft „weiter entwickelt“, sagt Sportdirektor Jens Todt. Er jedenfalls sei „gespannt, wie wir uns dort verkaufen“ und erwartet „eine kämpferische Auseinandersetzung auf hohem Niveau.“

Dominic Peitz (Gelbsperre) und Dimitrij Nazaraov, dessen Platzverweis gegen Ingolstadt wegen einer Tätlichkeit drei Spiele Sperre nach sich zog, stehen dafür nicht zur Verfügung. Für „Peitzer“, wie ihn seine Mitspieler rufen, rückt Kai Schwertfeger in die Startelf auf. Die so auf der Ersatzbank frei gewordenen Plätze bekamen Jung-Bin Park und Sebastian Schiek.

„Unser Selbstbewusstsein ist sehr groß“, sagt Dirk Orlishausen vor der gestrigen Abfahrt nach Fürth. „Wir wissen, was wir können.“ Das ist natürlich auch an einer Serie von zehn Spielen ohne Niederlage und Tabellenplatz vier abzulesen. „Fürth muss gewinnen, wir wollen und können dort etwas holen“, fährt der KSC-Kapitän und –Torhüter fort. „Unsere Gastgeber haben sicher den größeren Druck.“

Mögliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Klingmann, Gordon, Mauersberger, Kempe – Schwertfeger, Yabo – Torres, Hennings, Alibaz – van der Biezen