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KSC-Stürmer Dimitris Diamantakos soll gegen Düsseldorf knipsen.  Foto: dpa 

KSC jetzt Letzter: Im Heimspiel gegen Düsseldorf zum Siegen verdammt

Karlsruhe. Sieben Spiele hat Mirko Slomka als KSC-Trainer bisher hinter sich gebracht. Zwei Siege, vier Niederlagen und ein Remis stehen zu Buche. Keine besonders gute Bilanz für den einstigen Erstliga-Trainer, der vom Klassenerhalt aber nach wie vor überzeugt zu sein scheint. In der 2. Liga gehe es gegen jeden Gegner „zäh zur Sache“, sagte er. In einer Liga, in der viele Teams auf ähnlichem Niveau agieren, könne man also mit Fortuna Düsseldorf auch einen Gegner schlagen, der neun Zähler vor den Badenern rangiert.

Neben den Langzeitverletzten fällt am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auch Rechtsverteidiger Matthias Bader aus. Der 19-Jährige hat sich im Training eine Zerrung zugezogen. Fraglich ist der Einsatz von Grischa Prömel. „Bei ihm bin ich aber einigermaßen guter Hoffnung, dass wir das hinbekommen“, so Slomka. Dennis Kempe und Ylli Sallahi sind hingegen wieder ins Training eingestiegen, ein Startelfeinsatz von Kempe ist wahrscheinlich.

Gegen die Fortunen setzt Slomka auf diesbezügliche Lernerfolge der Trainingsarbeit. Vor allem offensive Spielformen standen unter der Woche auf dem Programm – mit dem Ziel, massierte Abwehrreihen zu überwinden. Mit Stefan Mugosa und Dimitrios Diamantakos verfüge man schließlich über Spieler mit gutem Torabschluss.

Trügerische Hoffnung

Auf der verzweifelten Suche nach einem Hoffnungsschimmer im sich zuspitzenden Abstiegskampf hatten derweil unter der Woche auch einige Spieler gemutmaßt, dass sich der kommende Gegner als offensivfreudig erweisen würde. „Mauertruppen“ wie Aue lägen dem KSC eben nicht so, hieß es. Auf die Fortuna bezogen dürfte das allerdings eine trügerische Hoffnung sein, schließlich gilt Düsseldorfs Coach Friedhelm Funkel als ausgewiesener Defensiv-Freund. Seine Fortuna, bei der mit Kevin Akpoguma und Rouven Hennings zwei ehemalige Karlsruher in den Wildpark zurückkommen, lässt er meist aus einem 4-1-4-1-System heraus auf Konter warten. Das allerdings mit abnehmenden Erfolg: Die Rheinländer rangieren in der Rückrundentabelle noch hinter dem KSC (14.) auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben zuletzt die deprimierende Bilanz von vier Niederlagen, zwei Remis und nur einem Sieg zustande gebracht. Damit ist die Fortuna in den letzten Wochen noch schlechter als der KSC.